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Haferbirne

Birne · Pyrus communis Archiv 1njf7xfqjg ↗ Verlauf

Herkunft
unbekannt (sehr alte, früher weit verbreitete Sorte)
Wüchsigkeit
sehr stark
Wuchsform
breit, hochstrebend
Ernte
Ende Juli – Anfang August (07E-08A)
Blüte
frühblühend
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte

Tafelobst

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Die Haferbirne wächst in der Jugend sehr kräftig und bildet in der Baumschule schöne Stämme; am Standort entsteht eine breite, hochstrebende, mächtige Krone. Der Baum kann sehr alt werden, als Baumform wird der Hochstamm empfohlen. An Boden und Klima stellt die Sorte keine hohen Ansprüche, Schorflagen sind jedoch zu meiden: Sie ist etwas schorfanfällig, ansonsten aber sehr widerstandsfähig, und braucht nach dem Aufbau der Krone kaum Pflege. Die Blüte erscheint früh; der Baum spendet guten Pollen, geeignete Befruchtersorten sind allerdings noch nicht durch Versuche ermittelt. Der Ertrag setzt oft sehr reichlich und regelmäßig an. Nach dem Arche-Noah-Sortenblatt gilt sie als Sorte für den Eigenbedarf, die früher am Land als eine der frühesten Birnen zur Erntezeit sehr geschätzt wurde.

Die Frucht ist sehr saftig und sehr gehaltreich; sie schmeckt süß, schwach säuerlich, leicht herb und charakteristisch gewürzt. Um Kelch und Kernhaus ist das Fleisch stark steinig, im richtigen Reifezustand beim Genuss aber nicht störend. Geerntet wird Ende Juli bis Anfang August; vorzeitig gepflückt wird die Birne nach wenigen Tagen genussreif und dann sehr schnell überreif, braun und teigig — eine Lagerung ist nicht vorgesehen.

Die Frucht ist klein bis sehr klein (40–55 mm hoch, 34–44 mm breit), kreiselförmig, teils birnförmig, stielwärts zugespitzt und kelchbauchig, manchmal gegen den Stiel leicht eingeschnürt. Die glatte bis feinrauhe, mittelfeste Schale bleibt grünlich und hellt bis zur Reife kaum auf; eine Deckfarbe fehlt, vereinzelt treten Rostfiguren und Roststriche auf. Der Kelch sitzt auf der Frucht, ist mittelgroß und weit offen, mit bräunlichen, nach außen umgeschlagenen Kelchblättchen und meist ohne Kelchgrube; der holzige, dünne bis mitteldicke Stiel misst 12–25 mm und wirkt meist wie eingesteckt oder wird durch einen kleinen Fleischwulst seitwärts gedrückt. Das mittelgroße Kernhaus mit geschlossenen Fächern enthält meist nur 1–3 voll ausgebildete, sonst unterentwickelte Samen. Die Herkunft dieser sicher sehr alten, früher weit verbreiteten Sorte ist unbekannt; die Quelle nimmt an, dass es mehrere Spielarten gibt. Von der 1888 von Stoll als eigenständige Sorte benannten „Wiener Haferbirne“ ist sie zu unterscheiden. Die Beschreibung beruht auf dem Sortenblatt der Arche Noah (Schiltern), wiedergegeben im Heimatlexikon des Austria-Forum.

Quellen: Haferbirne · Wiener Haferbirne · Wiener Haferbirne – Obstsortendatenbank (BUND Lemgo)

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-24). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

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