obstdoc / Sabot d'Eijsden
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Sabot d'Eijsden

Apfel · Malus domestica Archiv 2v2emeecqr ↗ Verlauf

Herkunft
Eijsden, Niederlande
Seit
1840
Wüchsigkeit
mittel bis stark
Wuchsform
hängend, weinend
Ernte
Anfang Oktober – Mitte Oktober (10A-10C)
Blüte
spät
Genussreife
Anfang Oktober – Ende März (10A-03E)
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte Genussreife

Synonyme: Eijsdener Klumpke, Eisdener Klumpke, Eysdener Klumke, Klumpkes, Posson Rouge de Hollande, Posson de Hollande, Sabot d'Eysden

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Dokumentierte Bäume (treedoc) 0

Noch kein dokumentierter Baum dieser Sorte.

Weitere OSM-Bäume 4

OSM-KnotenCultivar-TagArtKoordinaten
10284561237 Sabot d'Eijsden Malus domestica 49.65012, 5.78090
10284869724 Sabot d'Eijsden Malus domestica 49.63598, 5.77469
10291145573 Sabot d'Eijsden Malus domestica 49.69937, 5.76679
10291145574 Sabot d'Eijsden Malus domestica 49.69939, 5.76695

OSM-Bäume, die nicht bereits als treedoc-Baum geführt werden.

Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Der Sabot d'Eijsden, in den Niederlanden und in Belgien vor allem als Eijsdener Klumpke bekannt, ist ein Apfel mit mittelstarkem bis starkem Wuchs und auffällig hängender, weinender Kronenform. Die Bäume gelten als gesund und robust; hochstämmige Bäume hatten nur wenig unter Beutragen zu leiden. Anfällig zeigt sich die Sorte für Apfelschorf (tavelure) und ist, nach niederländischer und belgischer Angabe, ziemlich anfällig für Baumkrebs (chancre). Die Blüte ist spät, der Pollen ist gut; die Sorte ist diploid und selbststeril. Der Ertrag ist sehr gut und regelmäßig. Pflückreife ist die erste Oktoberhälfte; die Frucht gilt als sehr gut lagerbar. Im niederländischen Hochstammbereich wurden die Früchte sehr geschätzt, auch getrocknet.

Der Geschmack wird als angenehm süßsäuerlich, leicht aromatisch beschrieben, niederländische Quellen nennen den Apfel etwas säuerlich, saftig und sehr wohlschmeckend („zoetige rins, zeer smakelijke appel"). Er eignet sich als Tafel- und Wirtschaftsapfel, für die Küche und zum Dörren. Die Frucht ist natürlich bis März gut lagerbar; im Kühlraum hält sie bis April. Korkige Stippeln (points liégeux) treten ziemlich häufig auf.

Die Frucht ist mittelgroß bis groß, kalvillartig, bauchig und leicht kegelförmig, höher als breit, tonnenförmig mit fünf deutlichen Rippen. Der Kelch ist klein bis mittelgroß und geschlossen, in einer mäßig weiten, tiefen, gerippten Grube sitzend. Der Stiel ist sehr kurz und dick, schräg eingefügt und trägt an seiner Basis eine für das „Klumpke" namensgebende Verdickung; die Stielgrube ist eng und flach. Die Schale ist glatt und glänzend, grün bis strohgelb reifend, sonnenseits hübsch kirschrot gestreift. Das Fruchtfleisch ist weiß, teils grünlich schimmernd, fest und fein, mäßig saftig. Die Herkunft ist ungesichert; die Sorte trat um 1840 bei Eijsden (Südholland) auf und war dort seit etwa fünfzig Jahren sehr verbreitet; nach niederländischer Darstellung stammt sie möglicherweise aus Deutschland. Aus ihr ging durch Mutation die dunkelrote Sorte Gronsvelder Klumpke (Sabot d'Eijsden Rouge) hervor, die geschmacklich und in der Lagerfähigkeit unterlegen ist. Die Sorte gilt als traditionelle, häufige patrimoniale Sorte Walloniens und ist von CRA-W/CRRG empfohlen (TRAD-RGF). Die Angaben folgen dem Sortenporträt von Biodimestica (CRA-W/CRRG) sowie hoogstamfruitnh.com und der RHS-Registratur.

Quellen: Sabot d'Eijsden = Posson de Hollande · Fruitsoorten – PGL (Limburgse appelrassen) · Sabot d'Eijsden Rouge

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (z-ai/glm-5.3 + deepseek/deepseek-v4-flash, 2026-10-22). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

Weblinks