Apfel · Malus domestica
Tafelobst Wirtschaftsobst Mostobst Brennobst
#Extremlagen#StreuobstsordteDesJahres#langlebig#vital
Synonyme: Schousterapfel, Triumph aus Luxemburg, Wildling aus Junglinster, Wildling von Junglinster
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Der Luxemburger Triumph (auch „Triumph aus Luxemburg“) bildet große, langlebige Bäume und ist eine typische Hochstamm- und Streuobstsorte. Der Wuchs ist in der Jugend stark, die Leitäste winkeln schräg bis flach ab; die Krone wird groß und meist breitkugelig, mit starken Leitästen und außen überhängenden Fruchtästen. Die Sorte wächst sehr gesund: sie ist sehr frosthart und sehr robust gegen Schorf und Obstbaumkrebs; lediglich in sehr warmen Lagen kann etwas Mehltau auftreten. An Boden und Klima stellt sie wenige Ansprüche und gedeiht auch dort noch, wo ein Anbau mit empfindlicheren Handelssorten nicht mehr möglich ist – sie gilt als „Leitsorte“ der westdeutschen Mittelgebirge und ist besonders für Höhenlagen sowie für spätfrostgefährdete Lagen geeignet. Die Blüte ist spät; als Befruchter für andere Apfelsorten ist die Sorte nicht geeignet (Hinweis auf Triploidie bzw. schlechte Pollenqualität). Der Ertrag setzt spät ein, hält dann aber bis ins hohe Baumalter an und alterniert. Empfohlen wird die Sorte für Streuobstwiese und Garten; der Koordinierungsausschuss Obstwiesenschutz NRW führt sie als Streuobst-Anbausorte, und 2017 war sie NRW-Obstsorte des Jahres.
Die Früchte schmecken saftig, mildsüß und aromatisch und gelten als klassischer Tafelapfel; daneben eignen sie sich als Wirtschaftsobst für Kompott, für Viez/Most und für die Brennerei. Die Ernte fällt in die zweite Hälfte des September bis Anfang Oktober (angegeben etwa 23.09.–06.10.). Zu Genussreife und Lagerdauer enthalten die eingesehenen Quellen keine belastbare Angabe; die in obstdoc geführte Genussreife „bis Nov./Dezember“ ließ sich hier nicht belegen.
Pomologisch wird die Frucht als schwach streifig gefärbt mit saftigem, mildsüß-aromatischem Fleisch beschrieben; weitergehende Details zu Form, Kelch, Stiel und Berostung sind in den vorliegenden Quellen nur knapp gefasst. Die Sorte entstand im 19. Jahrhundert in Luxemburg in der Gegend von Junglinster aus einem Wildling und war dort zunächst unter dem lokalen Namen „Schousterapfel“ verbreitet; der Baumschulbesitzer Feith aus Vichten vermehrte sie um die Mitte des 19. Jahrhunderts und brachte sie erst als „Wildling von Junglinster“, dann unter dem marktgängigeren Namen „Triumph aus Luxemburg“ in den Handel. In Luxemburg zählt sie bis heute – neben Rheinischem Winterrambur, Eifeler Rambur und Luxemburger Renette – zu den häufigsten Sorten in den Bongerten; verbreitet ist sie außerdem im Saarland, in Rheinland-Pfalz, in der Wallonie und im Rheinland, dort vor allem in Eifel, Westerwald und Oberbergischem Land. Literatur: R. Dahlem, M. Thiel: Äpfel und Birnen aus Luxemburg. Geschichte – Traditionen – Sorten – Verwendung. Die Beschreibung stützt sich auf den Sortenflyer der Biologischen Stationen im Rheinland, das Sortenporträt des Bergischen Streuobstwiesenvereins (Bild: H.-J. Bannier), das Faltblatt des Pomologen-Vereins zur NRW-Obstsorte 2017 und das luxemburgische ObstsortenWiki (bongert.lu).
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Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (claude-opus-5 + claude-haiku-4-5, 2026-08-04). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.
#langlebig #Extremlagen #vital
Auch bekannt als doppelter Luxemburger. War Streuobstsorte des Jahres NRW 2017. #StreuobstsordteDesJahres.
Ein besonders "wild" aussehender Spätherbst-Apfel (Anfang Oktober) mit bestem Aroma und einem ausgewogenen Süße-Säure-Verhältnis. Einer meiner persönlichen Apfelfavoriten! Eine sehr gute und besonders vitale Streuobstsorte. (Carina Pfeffer)
Die Sorte wächst sehr gesund, ist sehr frosthart, sehr robust gegen Schorf und Obstbaumkrebs und stellt insgesamt wenig Ansprüche an Boden und Klima. große, meist breitkugelige Krone mit starken Leitästen und typisch außen herabhängenden Fruchtästen. Junge Bäume des Luxemburger Triumph kommen spät in den Ertrag, dafür können die Bäume sehr alt werden und reich tragen, wenn auch stark alternierend zwischen hohen Erträgen und Ausfalljahren. außerordentlich hohen Vitalität und Langlebigkeit ihrer Bäume sowie ihrer Anpassungsfähigkeit an extreme Standorte.
| Baum | treedoc-ID | Bongert | Position | Pflanzjahr | Karte |
|---|---|---|---|---|---|
| 612 | b4hch | Streuobstplantage Rommelshard | A05 | 2025 | Karte |
| 142 | btHGfTN | Streuobstplantage Spechtsberg | L09 | 2025 | Karte |
| 143 | MreJjsS | Streuobstplantage Spechtsberg | D07 | 2025 | Karte |
Keine zusätzlichen OSM-Bäume dieser Sorte im Suchradius.