Mirabelle · Prunus domestica Archiv 37fymahp3g ↗ Verlauf
Die Mirabelle von Pillnitz zählt zu den hochgradig toleranten Steinobstsorten gegenüber der Scharka-Krankheit, was sie dort empfiehlt, wo diese Virose verbreitet auftritt. Ihr Wuchs bleibt schwach: Der Baum erreicht eine Höhe von bis zu drei Metern und beansprucht damit wenig Platz, liefert aber auch entsprechend weniger Kronenvolumen als starkwüchsige Mirabellen.
Tafelobst Wirtschaftsobst Brennobst
Synonyme: Mirabelle aus Pillnitz, Pillnitzer Mirabelle
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Die Mirabelle von Pillnitz wächst kompakt und gut verzweigt und erreicht etwa 2–3 m Wuchshöhe; sie gilt daher als Gehölz, das auch für Kleingärten geeignet ist. Als gesundheitlich wichtigster Punkt wird übereinstimmend genannt, dass sie zu den „hochgradig toleranten“ Steinobstsorten gegenüber der Scharka-Krankheit zählt. Nach Baumschulangaben ist sie zudem robust, winterhart und sehr ertragreich. Die weiße Blüte erscheint mittelfrüh von April bis Mai und wird gut von Insekten besucht; als Standort werden ein sonniger bis halbschattiger Platz ohne Staunässe auf feuchtem, nährstoffreichem Boden genannt, für die Höhenlage Flachland und Mittelgebirge. Nach Baumschulangaben ist die Sorte selbstfruchtbar; ein anderer Anbieter empfiehlt gleichwohl Befruchtersorten, sodass sich die Befruchtungsverhältnisse aus den Quellen nicht eindeutig klären lassen.
Die kleinen Früchte reifen früh, von August bis September; als Genussreife werden „ab August“ bzw. „Anfang bis Mitte September“ angegeben. Sie schmecken sehr süß und sehr aromatisch; das Fruchtfleisch ist fest und saftig, der Stein löst sich gut. Hauptsächliche Verwendung ist der Frischverzehr als Tafelobst; darüber hinaus lässt sich die Frucht als Wirtschaftsobst einmachen und zu Obstbrand destillieren, und Baumschulen nennen zusätzlich Kuchen, Kompott sowie Marmelade und Gelee.
Die Frucht ist klein und kugelförmig, etwa 2–3 cm dick, mit gelber bis gelblicher Schale, die sonnenseits rötlich bzw. rotwangig ausfällt. Es handelt sich um eine neuere, noch seltene Sorte, die um 1990 am Institut für Züchtungsforschung an Obst des heutigen Julius-Kühn-Instituts in Dresden-Pillnitz aus Großer Grüner Reneklode × Roter Nectarinenpflaume gezüchtet wurde; eine Eintragung in das offizielle Sortenregister erfolgte nach Angabe des Pomologen-Vereins nicht. Die Deutsche Genbank Obst führt die Sorte in ihrem Bestand; zu den erhaltenden Partnern zählen u. a. das Julius-Kühn-Institut, das Bundessortenamt und die Oberlausitz-Stiftung. Die Darstellung beruht im Wesentlichen auf dem Wikipedia-Artikel und dem Steckbrief des Pomologen-Vereins (obstgarten.biz); die Angaben zu Wuchs, Standort, Ertrag und Steinlösung gehen auf Baumschulseiten zurück.
Quellen: Mirabelle von Pillnitz – Wikipedia · Obstbaum Mirabelle von Pillnitz, bio (Biogartenversand) · Mirabelle von Pillnitz (Grüner Garten Shop) · Mirabellenbaum Mirabelle von Pillnitz (biobaumversand.de)
Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-24). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.
Der Baum erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 3 Metern und gilt damit als auch für Kleingärten geeignetes Gehölz. Die Mirabelle von Pillnitz zählt zu den „hochgradig toleranten“ Steinobstsortengegenüber der Scharka-Krankheit, der bedeutendsten Krankheit des Steinobstes.(Wikipedia)
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