PawPaw · Asimina triloba Archiv 42trbmprz0 ↗ Verlauf
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Der Shenandoah-Pawpaw (Asimina triloba 'Shenandoah') ist ein langsam wachsender, aufrecht bis pyramidenförmig wachsender, sommergrüner Unterwuchsbaum, der nach dem Steckbrief der North Carolina Extension rund 4,5–6 m hoch und breit wird; der Pflegeaufwand gilt als gering. Am besten gedeiht er in gut durchlässigem, leicht saurem (pH unter 6) und humusreichem Boden, in Halbschatten bis voller Sonne; für die Klimageignung werden die USDA-Winterhärtezonen 5a bis 9b angegeben, die Sorte gilt als hitzeverträglich und mäßig widerstandsfähig gegen Verbiss durch Rehwild. Die sechsblättrigen, purpurbraunen Blüten erscheinen im Frühjahr, riechen auffällig übel und werden von Fliegen und Käfern bestäubt. Die Blüten sind selbstinkompatibel: Für einen Fruchtansatz ist ein genetisch verschiedener Bestäucherpartner nötig, empfohlen wird die Pflanzung mindestens zweier sich gegenseitig bestäubender Kultivare. Bei Handbestäubung setzt der Baum reichlich Frucht an; als durchschnittlicher Ertrag werden rund 80 Früchte je Baum genannt, und der Behang soll je Fruchtgruppe auf eine einzige Frucht ausgedünnt werden, um Fruchtgröße und Fruchtfleischanteil zu steigern. Wildtiere — Singvögel, Wildtruthühner, Eichhörnchen, Waschbären, Opossums, Bären und Füchse — nehmen die reifen Früchte gern und oft vor der Ernte an sich; die Art ist zugleich Wirtspflanze des Zebra Swallowtail. Das Fruchtfleisch ist cremig gelb bis butterfarben, süß und von dicker, custardartiger Konsistenz; es enthält wenige Kerne, das Fleisch-zu-Kern-Verhältnis gilt als gut. Shenandoah reift spät in der Pawpaw-Saison, nämlich im September, und dient dem Frischverzehr. Samen und unreife Früchte können Magen- und Darmbeschwerden verursachen, die Früchte sollten erst ausgereift gegessen werden. Die Frucht ist mittel bis groß und wiegt durchschnittlich etwa 150 g (5,3 oz); innerhalb der Art werden Früchte von rund 6–15 cm Länge angegeben. Shenandoah wurde als Sämling aus der Sorte 'Overleese' ausgelesen; als Ursprungsort wird die Blandy Experimental Farm der University of Virginia genannt. Zusammen mit den ebenfalls neu benannten Pawpaw-Sorten 'Susquehanna' und 'Rappahannock' wurde der Name 2004 von K. E. Hummer im Brooks and Olmo Register of New Fruit and Nut Varieties registriert; US-Pflanzenpatente waren seinerzeit angemeldet. Die Beschreibung beruht vor allem auf dem Sortensteckbrief der North Carolina Extension (plants.ces.ncsu.edu) sowie der Registrierungsmitteilung des USDA Agricultural Research Service.
Quellen: Asimina triloba 'Shenandoah' – North Carolina Extension Gardener Plant Toolbox · USDA ARS Publication: Pawpaw (Hummer 2004) · Shenandoah Pawpaw · Shenandoah Pawpaw Growing Guide · Adam's Apples: Shenandoah (Apfel-Rezension) · Big Horse Creek Farm: Shenandoah (Apfel) · Pomiferous: Index of apples starting with S · Shenandoah Valley Orchards (Homepage; weitere Treffer: /pages/our-story, /pages/our-fruit, /blogs/news u. a.)
Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (stealth/ox-alpha + stealth/ox-alpha, 2026-08-23). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.