Apfel · Malus domestica
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Zu Wuchs, Gesundheit, Standortansprüchen und Ertragsverhalten des Baumes von 'Wellers Eckenhagener' ließ sich in den erreichbaren Quellen keine belegte Aussage finden; ebenso fehlen belegte Angaben zu Geschmack, Verwendungseignung, Pflück- und Genussreife oder Lagerfähigkeit. Die in obstdoc bereits erfassten Werte (starke Wüchsigkeit, Ernte Ende September bis Anfang Oktober, Genussreife bis Dezember, Tafel- und Wirtschaftsobst) gehen offenbar auf die historische Sortenbeschreibung in der BUND-Lemgo-Obstsortendatenbank zurück, deren Volltext hier nicht eingesehen werden konnte – sie sind daher als unbestätigt zu behandeln und sollten am Original (obstsortendatenbank.de) nachgeprüft werden. Auch eine pomologische Fruchtbeschreibung (Form, Farbe, Berostung, Kelch, Stiel, Fleisch) liegt aus den geprüften Quellen nicht vor.
Belegt ist dagegen die Existenz und literarische Dokumentation der Sorte: Sie ist bei Theodor Engelbrecht, „Deutschlands Apfelsorten" (1889), unter Nr. 384, S. 432 beschrieben, und Willi Votteler führt sie in seinem „Verzeichnis der Apfel- und Birnensorten" (München 1986) unter Nr. 926. Die BUND-Lemgo-Obstsortendatenbank hält zu ihr eine eigene Seite mit historischer Sortenbeschreibung und historischer Abbildung bereit, auf die die Biologische Station Oberberg im Zusammenhang mit dem LVR-Handbuch „Lokale und regionale Obstsorten im Rheinland – vom Aussterben bedroht" ausdrücklich verweist.
Der Sortenname verweist auf Eckenhagen im Oberbergischen (heute Gemeinde Reichshof); die Sorte wird von der Biologischen Station Oberberg als altbewährte bergische Apfelsorte geführt und dort gemeinsam mit Bismarckapfel, Kaiser Wilhelm und Jakob Lebel in ihrem Anbau im Bergischen vorgestellt. Zur Sortenidentität besteht ausdrücklich Unsicherheit: Der Obstfachmann Olaf Schriever (Biologische Station Oberberg) regte 2011 bei der Vorstellung des LVR-Handbuchs an, die Sorte vor Ort zu erforschen, da es sich nach alten Überlieferungen durchaus um eine eigene Sorte handeln könne – ein Hinweis darauf, dass der heute im Bergischen unter diesem Namen kursierende Baumbestand pomologisch noch nicht abschließend geklärt ist. Grundlage dieser Angaben sind die BUND-Lemgo-Obstsortendatenbank, die Literaturverzeichnisse von Engelbrecht (1889) und Votteler (1986) sowie Mitteilungen der Biologischen Station Oberberg und des NABU Oberberg.
Quellen: Wellers Eckenhagener – BUND-Lemgo Obstsortendatenbank · BUND-Lemgo Obstsortendatenbank – Sortenübersicht · Votteler, Willi: Verzeichnis der Apfel- und Birnensorten (PDF, BUND Lemgo) · Obstsortenliste – Engelbrecht, Th.: „Deutschlands Apfelsorten“ 1889 (PDF, BUND Lemgo) · Handbuch Obstsorten – NABU Oberberg
Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (claude-opus-5 + claude-haiku-4-5, 2026-07-26). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.
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