Quitte · Cydonia oblonga Archiv 784x1kpjng ↗ Verlauf
Cydora Robusta ist eine Quitte, die 1998 an der Forschungsanstalt Geisenheim in Deutschland gezüchtet wurde. Sie blüht selbstfruchtbar und gilt als robust und anspruchslos; der Ertrag setzt früh ein und fällt hoch aus. Die Früchte werden Anfang Oktober geerntet und bieten ein kräftiges, ausgeglichen süß-säuerliches Quittenaroma. Als empfindlich gegenüber Feuerbrand beschrieben, hat sich diese Anfälligkeit in der Praxis allerdings nicht bestätigt.
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'Cydora Robusta' ist eine geschützte, in Baumschulen unter Lizenz vermehrte Quittensorte moderner Züchtung (in Sortimentslisten daher mit dem Zusatz "(S)"). Der Baum wächst mittelstark. Die Sorte gilt als selbstfruchtbar und wird als anspruchslos gegenüber dem Kleinklima beschrieben; sie setzt sehr früh und reich ein — hohe Fruchtbarkeit bereits ab dem ersten Standjahr. Zur Krankheitsanfälligkeit gehen die Angaben auseinander: die Sortenbeschreibung führt sie als robust gegen Feuerbrand, Blattfleckenkrankheit (Quittenblattbräune) und Mehltau, während FRUCTUS festhält, dass die versprochene geringere Feuerbrandanfälligkeit sich in der Praxis nicht bestätigt hat. Da Quitten meldepflichtig auf Feuerbrand kontrolliert werden müssen und zur Vorbeugung von Pilzkrankheiten, besonders der Quittenblattbräune, ein sonniger und warmer Standort empfohlen wird, gilt dies auch für diese Sorte.
Die Frucht hat ein kräftiges Quittenaroma und schmeckt ausgeglichen süß-sauer; das Fleisch neigt nur wenig zur Steinzellenbildung, der Saft ist dunkelgelb — Eigenschaften, die die Sorte für die üblichen Quittenverwendungen wie Gelee, Saft und Küche brauchbar machen. Geerntet wird ab Anfang Oktober, sobald die Grundfarbe von Grün auf Gelb umschlägt. Zu spätes Pflücken wird nicht empfohlen, weil die Früchte dann zu Fleischbräune neigen; Quittenbräune tritt dagegen kaum auf.
Die Früchte sind birnenförmig, groß, ohne starke Rippen und leuchtend gelb, ohne Rissbildung am Stielansatz; das Fruchtfleisch ist cremegelb. Die Sorte stammt aus der Forschungsanstalt Geisenheim (Züchter Prof. Dr. Jacob) und ist eine Kreuzung 'Konstantinopler' × 'Ronda' (Zuchtnummer QE 13-38); als Jahresangabe finden sich 1989 bzw. 1998. Sie zählt zu den neueren Quittensorten, die heute im Baumschulhandel breit angeboten werden, unter anderem in der Schweiz, und steht auch im Obstmuttergarten Rheinland im Reisersortiment. Nach den Angaben der Sortendatenbank Obstgarten.biz (mit Verweis auf Mühl 2004, Artus 2002 und Geisenheim 2006) sowie den Quitten-Informationen von FRUCTUS.
Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (claude-opus-5 + claude-haiku-4-5, 2026-08-11). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.
Trägt sehr gut. #Suchliste