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Königin Luisenapfel

Apfel · Malus domestica Archiv 88r52tycvr ↗ Verlauf

Seit
1837

#stammbildner

Synonyme: Königin Louisensapfel, Königin Luisensapfel

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Der Königin Luisenapfel ist eine alte Apfelsorte, die im deutschen Sprachraum spätestens seit den 1830er-Jahren nachgewiesen ist: Dittrich führt sie 1837 im „Systematischen Handbuch der Obstkunde“, danach steht sie nahezu lückenlos in den verbreiteten Sortenverzeichnissen des 19. Jahrhunderts – bei Ebensperger (Nürnberg 1842), Lucas („Die Kernobstsorten Württembergs“, 1854), Leopold Müller (1864), Haarländer (München 1866), Müschen („Der Obstbau in Norddeutschland“, 1876), Bereczki (Ungarn, 1877–1888) und Engelbrecht („Deutschlands Apfelsorten“, 1889). Für Württemberg zählte sie 1883 zum „Normal-Sortiment“ der dort angebauten Obstarten; das Register der Vereinszeitschrift „Der Obstbau“ verzeichnet Beschreibungen aus den Jahren 1883 und 1888. Über Württemberg und Norddeutschland hinaus ist sie auch in der Oberlausitzer Sortendokumentation und in Ungarn belegt, was auf eine breite Verbreitung im deutschsprachigen Raum schließen lässt.

In den Quellen erscheint die Sorte unter mehreren Namensformen: Königin Luisenapfel, Königin Louisenapfel, Königin Luisensapfel und Königin Louisensapfel sind dieselben Schreibvarianten; Müschen gibt zusätzlich „Louisenapfel“ an, die Oberlausitz-Dokumentation den französischen Namen „Pomme reine“. Abzugrenzen ist sie vom eigenständigen „Königinapfel“ und von „Königin Louise von Dänemark“, die in historischen Listen daneben geführt werden. Eine aktuelle Anpflanzung ist im Obstatlas der Potsdamer Kolonie Alexandrowka von 2012 dokumentiert. Die Beschreibung beruht auf den historischen Sortenlisten der BUND-Lemgo-Sammlung (Dittrich 1837 bis Engelbrecht 1889), dem Obstatlas der Landeshauptstadt Potsdam (2012) und der Oberlausitz-Stiftung (2021).

Quellen: Dittrich: Systematisches Handbuch der Obstkunde I, Kernobst (Jena 1837) – Obstsortenliste · Ebensperger: Anleitung zur Obstbaumzucht (Nürnberg 1842) – Obstsortenliste · Lucas: Die Kernobstsorten Württembergs (1854) – Obstsortenliste · Haarländer: Illustrirter Obstgärtner (München 1866) – Obstsortenliste · Bereczki: Obstgartenskizzen / Pomologische Skizzen (Csanádmegye 1877–1888) – Obstsortenliste · Württembergischer Obstbauverein: Zeitschrift „Der Obstbau“ (1881–1939) – Obstsortenregister · Engelbrecht: Deutschlands Apfelsorten (Braunschweig 1889) – Obstsortenliste · Oberlausitz-Stiftung: Apfelsorten der Oberlausitz (2021)

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-24). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

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