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Augustbirne

Birne · Pyrus communis Archiv a712sdk778 ↗ Verlauf

Die Augustbirne ist eine Birnensorte, die in der Obstbau-Praxis weniger als Fruchtträger, sondern vor allem als Unterlage und Stammbildner verwendet wird. Sie dient damit der Veredlung anderer Birnensorten und dem Aufbau des Stammes, nicht dem Anbau ihrer eigenen Früchte.

Herkunft
Deutschland
Seit
1795
Wüchsigkeit
sehr stark
Ernte
Anfang August – Ende August (08A-08E)
Blüte
01.04.-31.05.
Genussreife
Anfang August – Ende August (08A-08E)
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte Genussreife

Tafelobst

#stammbildner#unterlage

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Die Augustbirne ist ein sehr stark wachsender, frostharter Birnbaum, der vor allem als Halb- und Hochstamm erzogen wird und sich daneben als Stammbildner eignet. Ihre Ansprüche an Boden und Klima sind sehr gering; sie ist auch für weniger gute Lagen brauchbar und nach der Charakterisierung bei Kreuzer (1997) für Höhenlagen geeignet. Die Sorte braucht nur wenig Pflege und gilt als widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge. Sie blüht früh, nach den kommerziellen Porträts von April bis Mai; als Befruchtersorten werden Boscs Flaschenbirne und Bunte Julibirne genannt, ferner Williams Christ, Frühe von Trevoux und Clapps Liebling. Der Ertrag ist mittelhoch und nach den kommerziellen Porträts regelmäßig; die Sorte wird als Liebhabersorte für Selbstversorger bezeichnet und für den Streuobstanbau empfohlen.

Die Früchte reifen im August, wobei Erntereife und Genussreife zusammenfallen; es ist eine gute Sommerbirne für den alsbaldigen Verbrauch, die sich nur etwa ein bis zwei Wochen hält und rasch gegessen oder verarbeitet werden will. Das Fruchtfleisch ist saftig, süß und vollschmeckend bis wohlschmeckend. Hauptverwendung ist der Frischverzehr als Tafelbirne; kommerzielle Quellen nennen darüber hinaus die Verarbeitung in der Küche, zum Einmachen und zu Kompott.

Die Frucht ist mittelgroß mit hellgrüner Grundfarbe, die zur Reife gelbgrün wird; nach kommerziellen Porträts zeigt die Sonnenseite gelegentlich eine leichte Rötung. Die Sorte stammt aus Deutschland und wird dort bereits 1795 erwähnt; sie wird als DGO-Sorte in der Deutschen Genbank Obst erhalten. Die Beschreibung beruht auf dem Passport der Deutschen Genbank Obst, dem Sortenporträt des Obstbaummuseums Pfaffenhofen und dem Steckbrief nach Kreuzers Gartenpflanzen-Lexikon (1997), ergänzt um kommerzielle Baumschulporträts.

Quellen: Deutsche Genbank Obst – Passport Sorte Augustbirne (ID 3066) · Baumschule Junker – Birne 'Augustbirne' · Schob Baumschule – Birne Augustbirne · Südflora – Augustbirne · Alte-Obstsorten-Online (Schwerdtfeger) – Zwerg-Birnenbaum 'Augustbirne' · Obstsortendatenbank (osdb/ih) – Historischer Text "Deutsche Augustbirne" · Obstsortendatenbank (osdb/ih) – Historischer Text "Diels Augustbirne" · birnensorten.com – Augustbirne

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (stealth/ox-alpha + stealth/ox-alpha, 2026-08-23). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

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