Apfel · Malus domestica
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#Stammbildner#Unterlage
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Der Baum von 'Grahams Jubiläumsapfel' wird in der Sortenbeschreibung von H.-J. Bannier als starkwüchsig und als kaum anfällig für Krankheiten und Schädlinge charakterisiert; er gilt dort ausdrücklich als „typische Streuobstsorte“ und wird vom Koordinierungsausschuss Obstwiesenschutz NRW als Streuobst-Anbausorte empfohlen (Bergischer Streuobstwiesenverein/Bannier). Die BUND-Lemgo-Datenbank führt die Sorte als unempfindlich gegen Schorf und Frost. Übereinstimmend dazu wird sie als robuste, reichtragende und anspruchslose Sorte beschrieben, die auch in raueren Lagen kultiviert werden kann, wobei beim Standort vor allem auf Windschutz zu achten sei, weil die großen Früchte sonst früh abgeworfen werden können (selbstversorger.de); der Ertrag soll ohne aufwendige Pflege hoch ausfallen. Angaben aus dem Baumschulhandel nennen einen mittelstarken bis kräftigen Wuchs mit breit aufgebauter, gut verzweigter Krone (Pflanzenhof) sowie eine mittlere bis mittelspäte Blüte, Fremdbefruchtungsbedürftigkeit und gute Eignung als Pollenspender für andere mittelspät blühende Sorten (Schwerdtfeger Obstbaumschulen) – diese Punkte stammen aus kommerziellen Quellen und sind fachlich nicht gegengeprüft. Konkrete belegte Angaben zu Endgröße, Lebensdauer, Alternanzneigung, Höhenlagengrenze oder Feuerbrand-/Krebsanfälligkeit fanden sich in den geprüften Quellen nicht.
Geschmacklich beurteilt Bannier die Frucht frisch vom Baum als angenehm mildsüß, nach Lagerung aber bald etwas mürbe und fad, die Schale fettet; im Verkostungsergebnis werden ein edel parfümierter, wein- und erdbeerartiger Geruch und ein gutes Süß-Säure-Verhältnis vermerkt, die Gesamtnote liegt bei 3+ (Skala 1 = sehr gut). Die Sorte wird als großfrüchtiger Wirtschafts- und Tafelapfel eingeordnet. Der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Bamberg hebt die Backeignung hervor: die Stücke bleiben beim Backen und Kochen fest; dort wird die Genussreife mit Mitte September bis Ende Oktober angegeben. Die Pflückreife liegt nach Bannier zwischen dem 10. und 24. September, die Lagerfähigkeit bei etwa 1½ bis 2 Monaten; BUND Lemgo gibt als Gebrauchszeit Oktober bis Dezember an. Handelsquellen nennen zusätzlich Verwendung für Apfelmus, Apfelpfannkuchen, Most und Trockenobst. Die im Datenbestand vermerkte Genussreife „bis Mitte Januar“ ist durch die gefundenen Quellen nicht gedeckt – dort endet die Verwertbarkeit spätestens im Dezember.
Pomologisch ist die Frucht groß bis sehr groß, hoch bzw. breitbauchig aufgebaut, mit breiten, über die ganze Frucht laufenden Rippen und gelegentlich unförmigen sowie an einem Baum ungleich großen Früchten; die glatte Schale fettet bzw. bildet zur Vollreife einen Wachsfilm, die Farbe ist grünlichgelb bis hellgelb, sonnenseits goldgelb mit schwach lachsfarbener Röte, das grobe, mittelfeste bis mürbe Fruchtfleisch ist saftig (Schwerdtfeger; ähnlich Bamberg: bei Reife hellgelb). Abweichend beschreibt ein anderer Anbieter eine orangegelbe Grundfarbe mit roter Deckfarbe, ledrige Schale und dicken Stiel in weiter, berosteter Stielgrube (Biobaumversand) – hier widersprechen sich die Quellen. Zur Herkunft: John Graham benannte die zufällig entdeckte Sorte 1888 (gezogen im heutigen London Borough of Hounslow) und widmete sie Königin Victoria zu deren 50. Thronjubiläum 1887; ursprünglich hieß sie 'Graham Royal Jubilee', im deutschen Sprachraum auch 'Grahams Königin-Jubiläumsapfel'. Ab 1893 wurde sie von der Baumschule Bunyard in Maidstone verbreitet; in den 1950er- und 1960er-Jahren stand sie an der Niederelbe und im Alten Land noch im Erwerbsanbau (Plantura). In Norddeutschland, etwa in Schleswig-Holstein, sind noch viele Altbäume erhalten, wo die Sorte örtlich „Kindskopfapfel“ genannt wird (Schwerdtfeger). Als historische Literaturstelle ist eine Beschreibung von Max Goerlich unter dem Namen 'Grahams Königin-Jubiläumsapfel' in den Pomologischen Monatsheften, Band 48, verzeichnet. Die Beschreibung beruht in erster Linie auf H.-J. Bannier (Bergischer Streuobstwiesenverein) und der BUND-Lemgo-Obstsortendatenbank, ergänzt durch den Kreisverband Bamberg, Plantura und – als schwächer gewichtete Quellen – Baumschulangaben.
[!! KEINE QUELLEN — die Beschreibung erschiene unbelegt. Quellen unten von Hand nachtragen (eine je Zeile, Format: URL | Titel | art/verlässlichkeit) oder nicht freigeben.]
Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (claude-opus-5 + claude-haiku-4-5, 2026-08-04). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.
#Unterlage #Stammbildner scheint als Unterlage besonders gut auf feuchten Böden zu können.
Als Unterlage gibt es bei https://www.bruentjen-baumschulen.de/ im Ostfrisischen.

Scheint sehr früh Frucht Holz anzusetzen. Wird als Unterlage verwendet.
Grahams Jubiläumsapfel wird neben Bittenfelder Sämling gerne als #Unterlage zum Veredeln genommen.
Kann wohl auch als #Stammbildner dienen.
Auch bei: Bergischer Streuobstwiesenverein
| Baum | treedoc-ID | Bongert | Position | Pflanzjahr | Karte |
|---|---|---|---|---|---|
| 077 | Ih9p1AO | Streuobstplantage Spechtsberg | N06 | 2024 | Karte |
| 083 | CY9OV4f | Streuobstplantage Spechtsberg | I08 | 2024 | Karte |
| OSM-Knoten | Cultivar-Tag | Art | Koordinaten |
|---|---|---|---|
| 13807985801 | Grahams Jubiläumsapfel | 49.30950, 9.60272 |
OSM-Bäume, die nicht bereits als treedoc-Baum geführt werden.