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Schweizer Champagner

Apfel · Malus domestica Archiv adbp0szyw4 ↗ Verlauf

Herkunft
Champagne (Frankreich), Zufallssämling
Seit
1767
Ernte
Anfang Oktober – Mitte Oktober (10A-10C)
Blüte
weiß bis rosa
Genussreife
Mitte Januar – Ende Juli (01C-07E)
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte Genussreife

#stammbildner

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Die Champagner Reinette stellt Ansprüche an Boden und Klima und gedeiht am besten in warmer Lage auf nicht zu feuchtem Boden. Für den Anbau sind tiefe und mittlere Lagen geeignet, der Standort darf vollsonnig bis halbschattig sein. Sie lässt sich als Hochstamm, Niederstamm, Spalier oder Naschhecke ziehen und wird im Hausgarten wie in der landwirtschaftlichen Nutzung angebaut; ProSpecieRara nennt auch den Balkon als möglichen Anbauort. In Feldprüfungen der ProSpecieRara-Sortenerhaltung (Zwischeneinschätzung 2021, bewertet durch Bio Suisse) wurde der Ertrag positiv bewertet, die Sorte neigt jedoch zur Alternanz; da die Früchte kurzstielig und druckempfindlich sind, wird ein Ausdünnen auf je eine Frucht empfohlen. Als gesundheitliche Schwäche wurde eine Anfälligkeit für Feuerbrand festgestellt. Die Blüte ist weiß bis rosa.

Das mittelfeste, saftige Fruchtfleisch schmeckt weinsäuerlich mit schwachem Gewürz (ProSpecieRara); andere Beschreibungen heben festes, knackiges Fruchtfleisch und einen erfrischend säuerlichen Geschmack hervor, der die Sorte als Liebhaberapfel ausweist (Toni Suter). Sie ist eine Allzweckfrucht: Tafel-, Koch- und Mostapfel, geeignet zum Rohgenuss, Backen, Einmachen und Garen sowie zum Mosten und Saften. Geerntet wird Anfang bis Mitte Oktober; genussreif ist das Obst nach ProSpecieRara ab Mitte Januar und bleibt danach bis in den Sommer lagerfähig (Angabe dort: Mai bis Juli), während Toni Suter die Genussreife von Dezember bis April angibt. Wegen der Druckempfindlichkeit der Früchte ist schonende Behandlung beim Pflücken und Lagern erforderlich.

Die Frucht ist mittelgroß und flachkugelig, mit grüngelber bis gelber Grundfarbe und verwaschen rosa bis orangefarbenen Backen; der Stiel ist kurz. In der Feldbewertung 2021 wurden Aussehen („grasig“) und wenig Aroma kritisiert, die Form hingegen als originell hervorgehoben. Die Sorte entstand um 1767 als Zufallssämling in der Champagne (Frankreich) und wurde historisch unter anderem von Engelbrecht („Deutschlands Apfelsorten“) und im „Illustrierten Handbuch der Obstkunde“ (Lucas/Oberdieck) beschrieben; in der Schweiz war sie in nahezu allen Kantonen verbreitet. Sie führt zahlreiche Namen, darunter Appenzeller Reinette, Königsreinette und Glasapfel. Die Beschreibung beruht auf dem Steckbrief von ProSpecieRara, ergänzt um die Feldbewertung von Bio Suisse (2021) und das Sortenblatt von Toni Suter.

Quellen: PSR-Apfelsorten – Zwischeneinschätzung 2021 (Bio Suisse / FiBL, bioaktuell.ch) · Obstsortenbeschreibungen (tabellarisches Sortenblatt, Toni Suter) · Obstsortenliste (haemmig.ch)

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-24). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

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