obstdoc / Abbondanza Apfel
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Abbondanza Apfel

Apfel · Malus domestica Archiv cdpb2e59eg ↗ Verlauf

Herkunft
Italien (Provinz Bologna, Zufallssämling)
Gefährdung
nicht mehr leicht erhältlich
Ernte
Ende September (09E)
Genussreife
Ende September – Ende Januar (09E-01E)
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte Genussreife

Tafelobst Wirtschaftsobst

#selbstfruchtbar

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Der Abbondanza wächst nach dem Porträt bei Pomiferous kräftig und beginnt früh zu tragen. Für gute Ergebnisse braucht er einen nährstoffreichen, feuchten und zugleich gut drainierten Boden; Trockenheit verträgt die Sorte schlecht, so dass auf eine gleichmäßige Wasserversorgung zu achten ist. Als dokumentierte Schwäche gilt die Anfälligkeit für Feuerbrand. Die Sorte ist diploid und wird als selbstfruchtbar bezeichnet, bringt ihre besten Erträge jedoch in der Nähe eines kompatiblen Befruchters; sie gehört zur Befruchtungsgruppe D.

Die Frucht ist in erster Linie Tafelobst, eignet sich aber auch zum Kochen. Das cremefarbene, feste und feinzellige Fleisch schmeckt weinig mit einer deutlichen Himbeeraromatik; als Messwerte werden 11,9° Brix und ein Säurewert von 8,9 angegeben. Geerntet wird spät: Pomiferous setzt die Ernte in die Mitte der fünften Ernteperiode (etwa Mitte Oktober), aus dem Anbaugebiet in der Emilia-Romagna wird dagegen die zweite Septemberhälfte genannt. Die Früchte sind bis zu fünf Monate lagerfähig; im Handel werden drei bis vier Monate genannt. Ihre geringe Größe macht sie als Snack beliebt, und sie gilt als gut zum Kochen geeignet.

Pomologisch ist die Frucht mittelgroß bis klein, rund bis rund-konisch und teils ungleichmäßig gebaut. Auf der gelben Grundfarbe liegt auf der Sonnenseite ein tiefroter Belag, aus dem Stielhöhlenschulter ziehen helle, unterbrochene Streifen; helle Lentizellen treten nur spärlich auf. Der kleine, fest geschlossene Kelch sitzt in einer trichterförmigen Senke, der kurze, mitteldicke Stiel in einer tiefen, engen Höhle. Die Schale ist etwas dick und wird bei Reife wachsartig. Die Sorte geht auf einen wilden Sämling zurück, der 1896 bei San Pietro Capofiume in der Provinz Bologna (Italien) gefunden wurde; im 20. Jahrhundert war sie in der Region Bologna eine verbreitete Erwerbssorte für Export und Marktversorgung, ging in den 1970er Jahren stark zurück und blieb dank früher Verbreitung in Kontinentaleuropa erhalten. Heute führen sie Baumschulen wieder im Sortiment; angebaut wird sie u. a. in der Emilia-Romagna (Gemeinde Santarcangelo, Provinz Rimini). Als Mutation ist die rot gefärbte Abbondanza Rossa bekannt. Die Beschreibung beruht im Wesentlichen auf dem Sortenporträt bei pomiferous.com; Anbau- und Vermarktungsangaben zur Emilia-Romagna stammen aus einer Branchenmeldung bei FreshPlaza.

Quellen: Kleine, leckere Äpfel – der Schlüssel zum Erfolg (FreshPlaza.de)

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (stealth/ox-alpha + stealth/ox-alpha, 2026-08-23). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

#selbstfruchtbar

Weblinks