obstdoc / Comperette
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Comperette

Birne · Pyrus communis Archiv g173tskjqr ↗ Verlauf

Herkunft
vermutlich Belgien
Seit
1818
Wüchsigkeit
mittel
Wuchsform
pyramidal
Ernte
Mitte September – Anfang Oktober (09C-10A)
Genussreife
Mitte September – Anfang Oktober (09C-10A)
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte Genussreife

Tafelobst

Synonyme: Ananas, Ananas d'Été, Angleterre, Die Ananasbirn, Favori musqué, Poire d'Ananas

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Der Baum wächst in der Jugend lebhaft, insgesamt aber gemäßigt, mit kurzigliedrigen Sommertrieben; er ist sehr fruchtbar und trägt die Früchte oft in Büscheln von vier bis sechs Stück (nach Berghuis, De Nederlandsche Boomgaard 1868). Die Sorte verlangt guten Boden und eine etwas geschützte Lage; auf Quitte veredelt gedeiht sie in Sandboden nicht gut, bildet aber auf Wildlingsunterlage schöne, fruchtbare Pyramiden. Sie eignet sich für den Pyramidenerziehung, sollte wenig geschnitten und nach der niederländischen Quelle nicht auf Quitte veredelt werden (Illustriertes Handbuch der Obstkunde bzw. WUR-Textfassung dazu). Die Blätter sind klein, fast ganzrandig, aufgebogen und oberseits glänzend dunkelgrün; die Sommertriebe dunkelbraun-grün, stark gräulich-punktiert.

Die Frucht schmeckt nach der Illustr. Handbuch-Fassung: Fleisch weiß, fein, sehr saftreich, butterhaft, von muskiertem, schwach zimtartigem Geschmack; die niederländische Beschreibung hebt das angenehm süße, leicht muskierte, schmelzende Fleisch hervor. Sie zählt zur ersten Wahl für die Tafel („van den eersten rang voor het dessert"; „sehr gute Frucht für die Tafel"). Pflück- und Genussreife liegen im September bis Anfang Oktober; die Ernte kann etwas vor der Baumreife erfolgen.

Pomologisch: mittelgroße, sehr veränderliche Frucht von etwa 60 mm Breite und 65 mm Höhe, abgestumpft kegelförmig bis kreiselförmig; Kelch meist offen, klein, in flacher, enger Senkung mit Falten; Stiel mittellang, oft etwas fleischig, schief „eingesteckt". Schale hellgrün, später hell citronengelb, ohne Röte, zahlreich braun punktiert, teils berostet, mit rauem Hautgefühl. Kernhaus schwach hohlachsig, mit gut ausgebildeten, eiförmigen Samen; Granulationen fehlen. Herkunft: vermutlich Belgien; van Mons nahm sie unter dem Namen Comperette in seinen Catalogue descriptif auf und sandte schon 1818 Reis an Diel; in Deutschland war die Sorte um 1900 ziemlich verbreitet. Synonyme u. a. Die Ananasbirn, Ananas, Ananas d'Été, Poire d'Ananas, Angleterre, Favori musqué. Wichtige Quellen: Illustriertes Handbuch der Obstkunde (No. 139, Jahn), Berghuis 1868, Lauche Deutsche Pomologie, Lucas Auswahl wertvoller Obstsorten; Wegen der Namensähnlichkeit ist sie deutlich von der Ananasbirne von Courtray zu unterscheiden, mit der sie historisch gelegentlich zusammengeworfen wurde.

Quellen: Comperette – BUND-Lemgo Obstsortendatenbank · Ananasbirne von Courtray – Ill. Handbuch Text (BUND-Lemgo)

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (z-ai/glm-5.3-flash + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-09-03). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.