Apfel · Malus domestica Archiv j94qs3qeaw ↗ Verlauf
Der Holsteiner Cox ist eine Apfelsorte aus Eutin in Schleswig-Holstein, die seit 1920 bekannt ist. Der Baum wächst besonders stark und breit ausladend und gilt als gesund. Geerntet wird von Ende September bis Mitte Oktober; nach der Lagerung ist die Frucht von Anfang November bis Ende März genussreif und damit über viele Wintermonate hinweg verwertbar.
Synonyme: Gelber Holsteiner Cox, Holsteiner Gelber Cox, Vahldieks Sämling Nr. 3, Vahldiks Sämling Nr.3
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Noch kein dokumentierter Baum dieser Sorte.
| OSM-Knoten | Cultivar-Tag | Art | Koordinaten |
|---|---|---|---|
| 10858750852 | Holsteiner Cox | Malus domestica | 51.14933, 10.01039 |
| 10913863446 | Holsteiner Cox | 50.54888, 7.22805 | |
| 11037518521 | Holsteiner Cox | 52.48728, 9.29261 |
OSM-Bäume, die nicht bereits als treedoc-Baum geführt werden.
Der Holsteiner Cox wächst starkwüchsig und bildet breite, flachkugelige Kronen; er braucht daher ausreichend Platz. Gegen Apfelschorf ist er robust, auf schweren Böden neigt er jedoch etwas zu Obstbaumkrebs, und in wärmeren Weinbaulagen ist er anfällig für Mehltau — insgesamt ist er vor allem für kühle, maritime Lagen gut geeignet. Die Sorte ist triploid und damit ein schlechter Pollenspender; die Blüte erscheint mittelspät bis spät. Die Erträge sind relativ regelmäßig und hoch. Vom Koordinierungsausschuss Obstwiesenschutz NRW wird der Holsteiner Cox als Streuobst-Anbausorte empfohlen; der starke Wuchs macht ihn auch streuobsttauglich.
Die Frucht besitzt das typische, kräftige Cox-Aroma, das als eine Mischung aus Birne, Apfel und Banane beschrieben wird. Das Fruchtfleisch ist fest, saftig, leicht säuerlich und aromatisch — etwas gröber als beim Cox Orange, aber ein guter Tafelapfel. Pflückreif ist er ab Ende September bis Mitte Oktober, die Genussreife beginnt im Oktober. Die Lagerfähigkeit ist gut: gekühlt hält er sich drei bis vier Monate, etwa bis Januar oder darüber hinaus.
Die mittelgroßen bis großen Früchte haben eine grünlich-gelbe Grundfarbe mit hellroter Deckfarbe und cremefarbenem, grobzelligem Fruchtfleisch. Der Holsteiner Cox entstand um 1900 in Eutin (Schleswig-Holstein) als Sämling eines Cox Orange, gezogen von Lehrer Johannes Vahldiek. Er wurde zunächst als 'Vahldieks Sämling Nr. 3' und später als 'Gelber Holsteiner Cox' geführt. Nach dem Zweiten Weltkrieg fand er weite Verbreitung in Norddeutschland und wurde 1959 auf der Bundesgartenschau in Dortmund als „hervorragend“ bewertet. — Nach H.-J. Bannier, Wikipedia und weiteren Quellen.
Quellen: Holsteiner Cox – Bergischer Streuobstwiesenverein · Holsteiner Cox – Wikipedia · Holsteiner Cox – 1000 Obstbäume für die Frankenalb · Holsteiner Cox Apple – Sonneruplund · Holsteiner Cox: Geschmack, Anbau & Erntezeit – Plantura · Holsteiner Cox – Obstsortendatenbank (BUND Lemgo)
Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-17). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.
Sehr saftig. #gesund #starkwüchsig wüchsig, säurebetont. Macht guten Sortenreinen Saft. Breiter Wuchs. Braucht bis zu 15 m

Auch bei: Bergischer Streuobstwiesenverein · Wikipedia (de)
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