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Reinette de Waleffe

Apfel · Malus domestica Archiv kkxgcw5qc0 ↗ Verlauf

Herkunft
Vieux-Waleffe bei Lüttich, Belgien
Wüchsigkeit
mittel
Wuchsform
hochstämmig
Ernte
Ende Oktober (10E-10E)
Blüte
spät (Blühgruppe 4)
Genussreife
Anfang Oktober – Ende Januar (10A-01E)
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte Genussreife

Tafelobst Mostobst

Synonyme: Reinette du Vieux-Waleffe

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Dokumentierte Bäume (treedoc) 0

Noch kein dokumentierter Baum dieser Sorte.

Weitere OSM-Bäume 3

OSM-KnotenCultivar-TagArtKoordinaten
6024656643 Reinette de Waleffe Malus domestica 49.87515, 5.55061
6024788521 Reinette de Waleffe Malus domestica 49.87511, 5.55060
6024788522 Reinette de Waleffe Malus domestica 49.87507, 5.55059

OSM-Bäume, die nicht bereits als treedoc-Baum geführt werden.

Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Die Reinette de Waleffe ist ein triploider Apfel; als Sorte ist sie damit kein zuverlässiger Pollenspender für andere Bäume. Der Baum wächst mit durchschnittlicher bis guter Vitalität und gilt als frugal, also anspruchslos. Er trägt früh und schnell ein und ist sehr fruchtbar, mit regelmäßigem, ergiebigem Ertrag; traditionell wurde sie als Hochstamm kultiviert, passt sich aber gut an verschiedene Unterlagen an und eignet sich damit auch für kleinere Baumformen. Die Blüte ist spät (Blühgruppe 4), was sie vor Spätfrösten schützt. Zur Gesundheit liegen unterschiedliche Angaben vor: Die Frucht ist kaum schorfanfällig, die Blätter mäßig; Mehltau und Obstbaumkrebs sollten beobachtet werden, weshalb die Sorte für sehr feuchte und kalte Lagen nicht geeignet ist; im jungen Baumalter kann eine Neigung zur Korkfleischigkeit (point liégeux) auftreten. Junge Bäume neigen zu Kügelchen (point liégeux); die Sorte gilt als winterhart (USDA-Zone 5).

Die Früchte sind groß und gelten als erstklassiger Tafelapfel mit fein­körnigem, sehr weißem, festem, nicht mehlig werdendem Fleisch, sehr gutem Zucker-Säure-Gleichgewicht und aromatischem Geschmack. Sie eignen sich auch für guten Saft und für die Küche; das Fruchtfleisch bleibt beim Kochen weiß. Geerntet wird in der ersten Oktoberhälfte bis Ende Oktober, teils schon Ende September; reif fallen die Früchte vom Baum. Genussreif ist sie ab Oktober, im guten Keller hält sie bis März, im Kühllager drei Monate und mehr ohne Qualitätsverlust; gegen Ende der Lagerung neigt sie zum Schrumpfen ("se friper").

Pomologisch ist die Frucht mittelgroß bis groß, flachrund mit grüngelber Grundfarbe und roter bis orange­roter Deckfarbe, die rund zwei Drittel der Frucht bedecken kann, halbglatter Haut; eine Beschreibung ordnet sie zwischen Court-Pendu und Reinette de France ein. Die Reinette de Waleffe ist eine alte belgische Sorte aus dem Dorf Vieux-Waleffe in der Hesbaye bei Lüttich, überliefert im Netzwerk der Ressource Fruitière Génétique in Gembloux; Synonym ist Reinette du Vieux-Waleffe. Die Angaben folgen Biodimestica, Orange Pippin und den Pépinières d'Enghien.

Quellen: Reinette de Waleffe · Apple - Reinette de Waleffe - tasting notes, identification, reviews · Reinette de Waleffe - Les Pépinières d'Enghien

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (z-ai/glm-5.3 + deepseek/deepseek-v4-flash, 2026-10-22). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

Weblinks