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Jonathan

Apfel · Malus domestica Archiv n8aq7393gw ↗ Verlauf

Jonathan ist eine seit 1826 aus Woodstock im US-Bundesstaat New York bekannte Apfelsorte, die mit schönen Früchten aufwartet und am Markt leicht Abnehmer findet. Der Baum gilt als frosthart und windfest. Er stellt jedoch Ansprüche an die Pflege: Die Krone braucht dauernde Nachhilfe im Schnitt, die Sorte ist anfällig für Apfelschorf, Feuerbrand und Lentizilenfäule, und leichte, trockene wie schwere, nasse Böden sind ungeeignet. Geerntet wird von Anfang bis Mitte Oktober; genussreif ist die Frucht nach der Lagerung von Anfang November bis Anfang April.

Herkunft
Woodstock, Ulster County, New York (USA)
Seit
1826
Wüchsigkeit
schwach bis mittel
Wuchsform
rundlich, später überhängend
Ernte
Anfang Oktober – Mitte Oktober (10A-10C)
Blüte
mittelfrüh
Genussreife
Anfang November – Anfang April (11A-04A)
Wikidata
Q494446
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte Genussreife

Tafelobst

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Dokumentierte Bäume (treedoc) 1

Baumtreedoc-IDBongertPositionPflanzjahrKarte
unwfy Karte

Weitere OSM-Bäume 7

OSM-KnotenCultivar-TagArtKoordinaten
10282937443 Jonathan Malus domestica 49.68152, 5.84085
10283013100 Jonathan Malus domestica 49.67929, 5.83077
10284459240 Jonathan Malus domestica 49.65348, 5.77899
12222556140 Jonathan Malus domestica 49.15146, 7.12136
12979588680 Jonathan Malus domestica 49.77586, 9.99679
12979588685 Jonathan Malus domestica 49.77602, 9.99671
13807985808 Jonathan 49.30970, 9.60174

OSM-Bäume, die nicht bereits als treedoc-Baum geführt werden.

Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Jonathan wächst schwach bis mittelstark und bildet eine rundliche, später lichte und überhängende Krone mit dünnen, seitwärts neigenden Trieben. Der Baum ist diploid und gilt als guter Pollenspender; er blüht mittelfrüh. Der Ertrag setzt früh ein und ist bei guter Pflege regelmäßig und hoch; mehrmaliges Durchpflücken wird empfohlen. Jonathan verlangt einen warmen Standort mit nährstoffreichem, eher trockenem Boden und reagiert stark auf Kalimangel; für leichte, trockene oder schwere, nasse Böden ist er ungeeignet. In Höhenlagen kommt er noch gut fort. Die Sorte ist hoch anfällig für Mehltau, anfällig für Apfelschorf, Feuerbrand und Lentizellenfäule („Jonathan-Spots“); mäßig anfällig für Stippe, Fäulnis und Fleischbräune. Gegen Holz- und Blütenfrost ist er genügend widerstandsfähig. Der Baum ist windfest, die Früchte haften gut. Die Krone braucht dauernde Nachhilfe im Schnitt; Leittriebe werden mittellang, das Fruchtholz lang geschnitten. Für Streuobst ist Jonathan nicht geeignet, für den Hausgarten nur bedingt.

Die Frucht schmeckt fein süßsäuerlich und aromatisch mit einem leicht zimtartigen Gewürz; nach Bannier mild-süß bei geringer Säure. Das Fruchtfleisch ist hellgelblich-weiß, fest, saftig und mürbe. Jonathan ist ein Tafelapfel, besonders für den Eigenbedarf geschätzt, die schönen Früchte finden aber auch auf dem Markt leicht Abnehmer. Die Erntezeit liegt zwischen Ende September und Mitte Oktober; die Genussreife beginnt Ende November und dauert bei guter Lagerung bis März oder April. Die Lagerfähigkeit ist gut, auch im CA-Lager, allerdings werden die Früchte häufig fleckig und sind druckempfindlich.

Die Frucht ist mittelgroß, oval bis parmänenförmig, mit grünlichgelber bis hellgelber Grundfarbe und leuchtendem, flammendem Rot als Deckfarbe, das die Frucht oft ganzseitig überzieht. Die Schale ist fein, glatt und glänzend. Der Kelch ist geschlossen oder halb offen, grünwollig, in tiefer, ziemlich weiter Senkung. Der Stiel ist holzig, dünn bis mitteldick, etwa 1–2 cm lang, in tiefer, weiter, oft zart berosteter Höhle. Das Kernhaus ist fast geschlossen mit geräumigen Kammern und zahlreichen lang-eiförmigen, braunen Samen. Jonathan stammt aus den USA: ein Sämling von 'Esopus Spitzenberg', gefunden auf der Farm von Philip Rick in Woodstock, Ulster County, New York, und 1826 von Downing erstmals beschrieben. Um 1880 wurde die Sorte nach Europa eingeführt und war in den 1960er Jahren der meistgepflanzte Tafelapfel in deutschen Hausgärten. – Nach Wikipedia, H.-J. Bannier, Deutsche Genbank Obst sowie den Beschreibungen aus „Nach der Arbeit“ (1935–1956) und dem Illustrierten Handbuch der Obstkunde (Oberdieck).

Quellen: Jonathan – Bergischer Streuobstwiesenverein · Jonathan – Deutsche Genbank Obst (Passport) · Jonathan – Nach der Arbeit, Obsttafel Nr. 067 (PDF) · Jonathan – Illustriertes Handbuch der Obstkunde (PDF) · Jonathan – WUR Fruitteelt (Speccol) · Jonathan – Engelbrecht: Deutschlands Apfelsorten (PDF)

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-17). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

Weblinks

Auch bei: Bergischer Streuobstwiesenverein · Wikipedia (de) · eva & adam — Sortensteckbriefe

Bilder aus Wikipedia

File:Cross section of Jonathan (EMLA 1), National Fruit Collection (acc. 1979-164).jpg
National Fruit Collection, Brogdale . · OGL 2 · Commons
File:17th annual catalogue (1899) (20551237355).jpg
Galbraith Nurseries; Henry G. Gilbert Nursery and Seed Trade Catalog Collection · No restrictions · Commons
File:American pomology - Apples (1867) (17945722611).jpg
Internet Archive Book Images · No restrictions · Commons
File:Annual report of the secretary of the State Horticultural Society of Michigan" (1881-) (19179342610).jpg
Internet Archive Book Images · No restrictions · Commons
File:Annual report of the State Horticultural Society of Missouri" (1894-(1907)) (19179756170).jpg
Internet Archive Book Images · No restrictions · Commons
File:Apfel 082 Jonathan-Abkoemmling (fcm).jpg
Photograph: Frank C. Müller , Frankfurt am Main · CC BY-SA 4.0 · Commons
File:Apfel 084 Jonathan (fcm).jpg
Photograph: Frank C. Müller , Frankfurt am Main · CC BY-SA 4.0 · Commons
File:Apfel 086 Jonathan (fcm).jpg
Photograph: Frank C. Müller , Frankfurt am Main · CC BY-SA 4.0 · Commons
File:Apple growing in California (1951) (19558785549).jpg
Internet Archive Book Images · No restrictions · Commons
File:Apples 1.jpg
Sungmin Yun · CC BY-SA 2.0 · Commons
File:Apples 4.jpg
Sungmin Yun · CC BY-SA 2.0 · Commons
File:Barteldes Seed BHL46342982.jpg
Barteldes Seed Co. · Public domain · Commons
File:Biennial report of the Montana State Board of Horticulture to the Legislative Assembly of the state of Montana for the years (1901) (20343380466).jpg
Montana. State Board of Horticulture · No restrictions · Commons
File:Birds and nature (1901) (14755342222).jpg
Internet Archive Book Images · No restrictions · Commons
File:Boatman's Tennessee Nursery and Seed Co. materials BHL47795202.jpg
Boatman's Tennessee Nursery & Seed Co.; Liberty Hyde Bailey Hortorium. · Public domain · Commons
File:Bountiful Ridge Nurseries - your guide to better fruits and more beautiful homes for 1937 (1937) (19785679143).jpg
Bountiful Ridge Nurseries; Henry G. Gilbert Nursery and Seed Trade Catalog Collection · No restrictions · Commons
File:C. M. Hobbs and Sons (1916) (20469308940).jpg
C.M. Hobbs & Sons; Henry G. Gilbert Nursery and Seed Trade Catalog Collection · No restrictions · Commons
File:Continental Nurseries page 3 apple - Ontario, Jonathan.tiff
Alois Lunzer · Public domain · Commons
File:Fränkische Schweiz Apfelsorten.JPG
Benreis · CC BY 3.0 · Commons
File:Iida Ringo Namiki road ac (1).jpg
Asturio Cantabrio · CC BY-SA 4.0 · Commons
File:Jabolke Jonatan na drevesu - apples Jonathan on tree.JPG
Jonson22 · CC0 · Commons
File:Jonathan (apple) jm179279.jpg
joergens.mi · CC BY-SA 3.0 · Commons
File:Jonathan (EMLA 1) on tree, National Fruit Collection (acc. 1979-164).jpg
National Fruit Collection, Brogdale . · OGL 2 · Commons
File:Jonathan aus Esopus Spitzenberg.jpg
Bahnmoeller · CC BY-SA 3.0 · Commons

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