Apfel · Malus domestica Archiv n8aq7393gw ↗ Verlauf
Jonathan ist eine seit 1826 aus Woodstock im US-Bundesstaat New York bekannte Apfelsorte, die mit schönen Früchten aufwartet und am Markt leicht Abnehmer findet. Der Baum gilt als frosthart und windfest. Er stellt jedoch Ansprüche an die Pflege: Die Krone braucht dauernde Nachhilfe im Schnitt, die Sorte ist anfällig für Apfelschorf, Feuerbrand und Lentizilenfäule, und leichte, trockene wie schwere, nasse Böden sind ungeeignet. Geerntet wird von Anfang bis Mitte Oktober; genussreif ist die Frucht nach der Lagerung von Anfang November bis Anfang April.
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| OSM-Knoten | Cultivar-Tag | Art | Koordinaten |
|---|---|---|---|
| 10282937443 | Jonathan | Malus domestica | 49.68152, 5.84085 |
| 10283013100 | Jonathan | Malus domestica | 49.67929, 5.83077 |
| 10284459240 | Jonathan | Malus domestica | 49.65348, 5.77899 |
| 12222556140 | Jonathan | Malus domestica | 49.15146, 7.12136 |
| 12979588680 | Jonathan | Malus domestica | 49.77586, 9.99679 |
| 12979588685 | Jonathan | Malus domestica | 49.77602, 9.99671 |
| 13807985808 | Jonathan | 49.30970, 9.60174 |
OSM-Bäume, die nicht bereits als treedoc-Baum geführt werden.
Jonathan wächst schwach bis mittelstark und bildet eine rundliche, später lichte und überhängende Krone mit dünnen, seitwärts neigenden Trieben. Der Baum ist diploid und gilt als guter Pollenspender; er blüht mittelfrüh. Der Ertrag setzt früh ein und ist bei guter Pflege regelmäßig und hoch; mehrmaliges Durchpflücken wird empfohlen. Jonathan verlangt einen warmen Standort mit nährstoffreichem, eher trockenem Boden und reagiert stark auf Kalimangel; für leichte, trockene oder schwere, nasse Böden ist er ungeeignet. In Höhenlagen kommt er noch gut fort. Die Sorte ist hoch anfällig für Mehltau, anfällig für Apfelschorf, Feuerbrand und Lentizellenfäule („Jonathan-Spots“); mäßig anfällig für Stippe, Fäulnis und Fleischbräune. Gegen Holz- und Blütenfrost ist er genügend widerstandsfähig. Der Baum ist windfest, die Früchte haften gut. Die Krone braucht dauernde Nachhilfe im Schnitt; Leittriebe werden mittellang, das Fruchtholz lang geschnitten. Für Streuobst ist Jonathan nicht geeignet, für den Hausgarten nur bedingt.
Die Frucht schmeckt fein süßsäuerlich und aromatisch mit einem leicht zimtartigen Gewürz; nach Bannier mild-süß bei geringer Säure. Das Fruchtfleisch ist hellgelblich-weiß, fest, saftig und mürbe. Jonathan ist ein Tafelapfel, besonders für den Eigenbedarf geschätzt, die schönen Früchte finden aber auch auf dem Markt leicht Abnehmer. Die Erntezeit liegt zwischen Ende September und Mitte Oktober; die Genussreife beginnt Ende November und dauert bei guter Lagerung bis März oder April. Die Lagerfähigkeit ist gut, auch im CA-Lager, allerdings werden die Früchte häufig fleckig und sind druckempfindlich.
Die Frucht ist mittelgroß, oval bis parmänenförmig, mit grünlichgelber bis hellgelber Grundfarbe und leuchtendem, flammendem Rot als Deckfarbe, das die Frucht oft ganzseitig überzieht. Die Schale ist fein, glatt und glänzend. Der Kelch ist geschlossen oder halb offen, grünwollig, in tiefer, ziemlich weiter Senkung. Der Stiel ist holzig, dünn bis mitteldick, etwa 1–2 cm lang, in tiefer, weiter, oft zart berosteter Höhle. Das Kernhaus ist fast geschlossen mit geräumigen Kammern und zahlreichen lang-eiförmigen, braunen Samen. Jonathan stammt aus den USA: ein Sämling von 'Esopus Spitzenberg', gefunden auf der Farm von Philip Rick in Woodstock, Ulster County, New York, und 1826 von Downing erstmals beschrieben. Um 1880 wurde die Sorte nach Europa eingeführt und war in den 1960er Jahren der meistgepflanzte Tafelapfel in deutschen Hausgärten. – Nach Wikipedia, H.-J. Bannier, Deutsche Genbank Obst sowie den Beschreibungen aus „Nach der Arbeit“ (1935–1956) und dem Illustrierten Handbuch der Obstkunde (Oberdieck).
Quellen: Jonathan – Bergischer Streuobstwiesenverein · Jonathan – Deutsche Genbank Obst (Passport) · Jonathan – Nach der Arbeit, Obsttafel Nr. 067 (PDF) · Jonathan – Illustriertes Handbuch der Obstkunde (PDF) · Jonathan – WUR Fruitteelt (Speccol) · Jonathan – Engelbrecht: Deutschlands Apfelsorten (PDF)
Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-17). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.
Auch bei: Bergischer Streuobstwiesenverein · Wikipedia (de) · eva & adam — Sortensteckbriefe
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