Quitte · Cydonia oblonga Archiv nf2xapp0br ↗ Verlauf
Tafelobst Wirtschaftsobst
Synonyme: Hemos
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'Hemus' ist eine bulgarische Quittensorte, gezüchtet aus der Kreuzung 'Pazardziska' × 'Ceská'. In Serbien gilt sie als Hauptsorte. Außerhalb des deutschen Sprachraums ist sie selten und in Deutschland kaum verbreitet.
Die Sorte wächst mittelstark mit aufrechtem bis breitem Habitus und guter Verzweigung. Als Apfelquitte bringt sie mittelgroße, breit birnenförmig gedrungene Früchte mit schwacher oder fehlender Taille hervor. Die Blüte erscheint früh bis mittelfrüh und ist hellrosa.
'Hemus' zeigt nur eine geringe Feuerbrandgefährdung und eine geringe Anfälligkeit für Fäule. Die Anfälligkeit für Schalenbräune ist gering bis mittel, für Fleischbräune und Stippe jeweils mittelstark. Der Ertrag setzt hoch und regelmäßig ein.
Die Früchte wiegen 220–280 g und haben helles, feinzelliges Fruchtfleisch mit wenigen Steinzellen. Sie sind auch roh genießbar. Die Pflückreife liegt Anfang bis Mitte Oktober (mittelspät), die Haltbarkeit reicht bis Januar. Verwendung findet die Sorte vor allem in der Selbstversorgung.
Die Kelchgrube ist mitteltief und gering bis mittelstark berippt, die Kelchblätter mittelgroß. Die Stielgrube ist flach und mittelstark berostet. Die Schale ist gelb mit starkem Flaum.
Nach Monika Schirmer (2005), LWG Bayern Sortenschildchen 2025 und Obstgarten.biz.
Quellen: LWG Bayern – Sortenschilder 2025: Quitten – Hemus · pommiers.com – Variétés de Coing et Cognassier · Obstbau Deutenkofen – Sortenübersicht Quitten · Obstbau Deutenkofen – Quittenversuche in Niederbayern
Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-17). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.