Apfel · Malus domestica Archiv pyaafdnb88 ↗ Verlauf
Der Neue Englische Nonpareil stammt aus dem Rheinland und aus Schlesien und ist ein Winterapfel mit sehr langer Lagerfähigkeit: Genießbar von Januar bis Ende Mai, gehört er zu den haltbarsten Sorten überhaupt. Sein Fruchtfleisch ist saftig und edel gewürzt, der Geschmack kräftig weinig und säurebetont-aromatisch ausgewogen – das macht ihn zu einem guten Most- und Backapfel. Wer keine säurebetonten Äpfel schätzt, wird mit dieser Sorte nicht glücklich.
Synonyme: Neuer grosser englischer Nonpareil
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| Baum | treedoc-ID | Bongert | Position | Pflanzjahr | Karte |
|---|---|---|---|---|---|
| cKVww0e | Sortenerhaltungskultur Bergheimer Dreieck | C04 | 2023 | Karte |
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Die Frucht des Neuen Englischen Nonpareil reift spät und wird nach der historischen Beschreibung von Januar bis Mai genutzt, ist also ein ausgesprochen lange lagerfähiger Winterapfel. Das Fleisch ist hellgelblich bis grünlichgelb, feinzellig, zunächst fest, später markig und zuweilen etwas schwammig, saftig und edel gewürzt; der Geschmack ist kräftig weinig bei etwa gleich starker Süße, also säurebetont-aromatisch ausgewogen. Die Früchte neigen dazu, im Lager leicht etwas zu welken; der Geruch ist schwach.
Die Frucht ist mittelgroß (etwa 63 mm breit bei 47–49 mm Höhe, nach dem Illustrierten Handbuch bis 65:51–53 mm), ziemlich flachrund, mittel- bis leicht stielbauchig, mit gleichen Hälften und rundem Querschnitt. Der Kelch ist offen bis halb offen, ziemlich groß, grünlichgelb und bräunlich, etwas bewollt, mit ziemlich breiten, mittellangen Blättchen in flacher, mittelweiter Einsenkung. Der Stiel ist meist holzig, dünn bis mitteldick, um 25 mm lang oder kürzer, braun und etwas behaart, in einer mäßig weiten, zart berosteten Höhle. Die Schale ist ziemlich glatt, wenig glänzend, grün, später grünlichgelb bis hellgelb, sonnenseits mit leichtem, etwas trübrotem Anflug; die Punkte sind zahlreich, fein bis mitteldick, bräunlich, sonnenseits oft rot umflossen, dazu treten hier und da leichte Rostanflüge auf. Das Kernhaus ist zwiebelförmig mit geschlossenen Kammern und großen, eiförmigen braunen Kernen. Engelbrecht führt die Sorte in der Gruppe der einfarbigen Reinetten unter Nr. 390 und nennt Diels "Neuer grosser englischer Nonpareil" als älteren Namen; das Illustrierte Handbuch der Obstkunde behandelt sie in Band IV (Stuttgart 1862, dort Nr. 67, S. 135). Engelbrecht erhielt sein Beschreibungsmaterial aus Lövenich bei Zülpich im Rheinland und aus Hertwigswalde bei Kamenz in Schlesien, was auf eine zumindest zeitweise Verbreitung in diesen Gebieten hindeutet. Abbildungen finden sich bei Aehrenthal, "Deutschlands Kernobstsorten", und in Lucas' "Pomologischen Tafeln". Grundlage dieser Angaben ist der Engelbrecht-Text in der Obstsortendatenbank des BUND Lemgo.
Quellen: Neuer Englischer Nonpareil – Obstsortendatenbank (BUND Lemgo) · Engelbrecht: Deutschlands Apfelsorten, Nr. 390 Neuer englischer Nonpareil (PDF) · Obstsortenliste – Berghuis: De Nederlandsche Boomgaard, Appels (Groningen 1868)
Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-31). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.