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Rosenthaler Apfel

Apfel · Malus domestica Archiv q35k1gcaa0 ↗ Verlauf

Der Rosenthaler Apfel ist ein säurearmer Tafelapfel mit feinem Aroma: Das Fruchtfleisch ist saftig, süßlich und nur mäßig säuerlich, weshalb er roh bekömmlich ist. Für die Mostbereitung eignet er sich wegen der geringen Säure dagegen nur bedingt. Die Bäume wachsen mittelstark bis stark, sind sehr robust und tragen reich und regelmäßig.

Herkunft
Nordschwaben (Bayern)
Wüchsigkeit
stark

Tafelobst Wirtschaftsobst

#Apfel

Synonyme: Rosenthals Goldrenette

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Der Rosenthaler Apfel ist eine äußerst seltene Regionalsorte Nordschwabens: Bei der Erfassung 2016–2019 wurden im gesamten Untersuchungsgebiet nur drei Bäume gefunden – zwei im Landkreis Aichach-Friedberg, einer im Landkreis Neu-Ulm –, dazu Vorkommen im benachbarten Landkreis Günzburg. Nach den Beobachtungen des Erfassungsprojekts wächst der Baum stark und trägt reich; über Krankheitsanfälligkeit, Blüte, Standortansprüche und Alter der Bäume liegen aus dem Porträt keine Erkenntnisse vor.

Die Frucht wird als Wirtschaftsapfel mit Tafelapfel-Qualität eingestuft; sie schmeckt mäßig säuerlich, mäßig süß und leicht gewürzt. In alten Fachbüchern wird ihr guter Geschmack und eine lange Lagerfähigkeit zugeschrieben.

Die mittelgroßen Früchte zeigen eine tief bläulich-rote Deckfarbe und zahlreiche große, weiße Schalenpunkte; die Kelchgrube ist weit und mit kräftigen Höckern und Nähten versehen, die Stielgrube fein zimtbraun berostet; die Kernhauswände sind meist glatt, die Kerne klein, breit eiförmig und kastanienbraun. Über Herkunft und Geschichte ist wenig gesichert: Die ältere Fachliteratur beschreibt unter diesem Namen eine den Goldrenetten zugerechnete Sorte (Beschreibung mit Schwarzweiß-Längsschnitt bei W. Lauche, meist als 'Rosenthals Goldrenette' geführt). Färbung, Form und Geschmack der nordschwäbischen Bäume entsprechen diesem Bild, eine eindeutige Identität konnte bis zum Abschluss der Bearbeitung jedoch nicht geklärt werden; der literarische Verweis 'Lothringer Rambur' betrifft nach Bosch sicher eine andere Sorte. Bisher ist die Sorte nur aus Schwaben bekannt – bei überregionalen Bestimmertreffen wurde sie von anderen Sortenkundlern weder vorgelegt noch erkannt. Sie gilt als gefährdet, ist vermutlich nur in einer Sammlung gesichert und wird seit Kurzem wieder in einer Baumschule vermehrt. Die Darstellung beruht auf dem Sortenporträt von Hans-Thomas Bosch in der Projektbroschüre 'Besondere Apfel- und Birnensorten in Nordschwaben' (2020), die zudem C. Klaussners 'Oberschwäbische Früchtchen' (2016) als Literatur angibt.

Quellen: Bosch, H.-T.: Besondere Apfel- und Birnensorten in Nordschwaben – Projektbroschüre Obstsortenerfassung Nordschwaben 2016–2020 (PDF) · Bosch, H.-T./Vorbeck, A.: Abschlussbericht 'Erfassung und Erhaltung alter Apfel- und Birnensorten im nördlichen Bayerischen Schwaben' 2016–2020 (PDF)

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-24). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

#Apfel Rosenthaler Apfel Die Früchte dieses Tafelapfels sind saftig, süßlich, nur mäßig säuerlich und fein aromatisch. Zu möglichen Anfälligkeiten dieser Herbstsorte können noch keine näheren Angaben gemacht werden. Die Bäume scheinen aber sehr robust zu sein, wachsen mittelstark bis stark und sind ertragreich. Es ist nicht abschließend geklärt, ob es sich beim Rosent- haler um die vom Pomologen W. Lauche beschriebene Ro- senthaler Goldrenette handelt. Die ansprechende Färbung, die Form und der gute Ge- schmack sind zwar typische Merkmale einer Goldrenette doch es fehlen weitere Beschreibungen, farbige Abbildun- gen oder Referenzfrüchte für eine sichere Abklärung.

Weblinks