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Cox Orange

Apfel · Malus domestica Archiv q68t5d9dmm ↗ Verlauf

Herkunft
Colnbrook Lawn, Buckinghamshire, England
Seit
1830
Wüchsigkeit
mittel
Wuchsform
kugelförmig, später breit ausladend
Gefährdung
in Baumschulen erhältlich
Ernte
Ende September – Anfang Oktober (09E-10A)
Blüte
mittelfrüh
Genussreife
Anfang November – Ende März (11A-03E)
Wikidata
Q492655
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte Genussreife

Tafelobst Wirtschaftsobst

Synonyme: Cox's Orangen-Reinette, Cox’ Orangen-Reinette, Cox’ Orangenrenette, Cox’ Pomeranzen-Pepping, Verbesserte Muskatrenette

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Dokumentierte Bäume (treedoc) 0

Noch kein dokumentierter Baum dieser Sorte.

Weitere OSM-Bäume 1

OSM-KnotenCultivar-TagArtKoordinaten
11390642211 Cox Orange Malus domestica 52.89675, 9.19938

OSM-Bäume, die nicht bereits als treedoc-Baum geführt werden.

Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Der Baum wächst mittelstark und bildet in der Jugend eine kugelförmige, später breit ausladende bis flache Krone. Er ist stark anfällig für Triebschorf und Obstbaumkrebs, anfällig für Mehltau, Läuse, Feuerbrand, Kragenfäule sowie viröse Triebsucht und zeigt bei anhaltender Trockenheit vorzeitigen Blattfall. Die Sorte stellt hohe Ansprüche an Standort und Pflege: Sie verlangt nährstoffreiche, kräftige und ausreichend feuchte Böden in bevorzugten, warmen Lagen; auf trockenem, magerem Boden versagt sie. Für Streuobst und den extensiven Garten ist sie nicht geeignet — nur bei intensiver Pflege, regelmäßigem Rückschnitt und optimalen Bedingungen gelingt der Anbau. Der Ertrag setzt früh ein, ist reich und regelmäßig, die Früchte sind windfest. Die Blüte erscheint mittelfrüh (Ende April/Anfang Mai), dauert verhältnismäßig lange und liefert guten Pollen; die Sorte ist diploid und ein zuverlässiger Befruchter für viele andere Sorten.

Der Geschmack gilt als einer der edelsten unter den Tafeläpfeln: süß, saftig, mit feinem, zimtartigem bis muskiertem Gewürz und zurücktretender, angenehmer Säure. Das Fleisch ist gelblichweiß, fein, mürbe und saftig. Cox Orange eignet sich hervorragend zum Frischverzehr, ist aber auch zum Backen, Mosten und für andere Verarbeitungen gut verwendbar. Die Pflückreife liegt zwischen Ende September und Anfang Oktober; regelmäßiges Durchpflücken ist erforderlich, da die Früchte oft schon vor der Baumreife fallen. Genussreif wird der Apfel ab November; im Naturlager hält er sich rund drei bis vier Monate, im Kühllager bis März. Zu beachten ist die Neigung zu Stippe, Fruchtfäule und Rissigwerden der Früchte bei ungünstigen Bedingungen.

Die Frucht ist mittelgroß (etwa 7 cm breit, 6,5 cm hoch), flachkugelig bis abgerundet kegelförmig, mit stielwärts liegendem Bauch. Die glatte, etwas glänzende Schale ist grünlichgelb und wird lagerreif goldgelb, auf der Sonnenseite lebhaft rot gestreift, geflammt und marmoriert. Um Kelch und Stiel zeigt sie feine, figurenartige Berostung; die zahlreichen Rostpunkte und -figuren geben dem Apfel den Charakter einer Goldrenette. Der Kelch ist halboffen bis offen mit langen, schmalen, nach außen gebogenen Blättchen, der Stiel kurz bis mittellang, holzig und grünlichbraun. Gezüchtet wurde die Sorte um 1825/1830 von Richard Cox in Colnbrook Lawn, Buckinghamshire (England), vermutlich als Sämling der Muskatrenette (Margil), traditionell jedoch dem Ribston Pepping zugeschrieben. Ab 1850 wurde sie durch die Baumschule Small verbreitet und gilt seither als der bekannteste und am weitesten verbreitete englische Tafelapfel. — nach H.-J. Bannier, Zschockke/Schweizerisches Obstbilderwerk, Oberdieck/Illustriertes Handbuch der Obstkunde, Wikipedia.

Quellen: Cox Orange – Bergischer Streuobstwiesenverein · Cox Orange – Wikipedia · Cox Orange – Streuobst in Bayern · Cox Orangen Reinette – Schweizerisches Obstbilderwerk (SOWT) · Cox' Orangenrenette – Nach der Arbeit (NDA), Obsttafel Nr. 117 · Cox's Orangen-Reinette – Illustriertes Handbuch der Obstkunde (Oberdieck), No. 624 · Befruchtungsverhältnisse der Apfelsorten – BUND Lemgo

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-17). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

Schwierig, lecker

Eigene Beobachtungen

Weblinks

Auch bei: Bergischer Streuobstwiesenverein · Wikipedia (de)

Bilder aus Wikipedia

File:Cross section of Cox's Orange Pippin (LA 62D), National Fruit Collection (acc. 1966-148).jpg
National Fruit Collection, Brogdale . · OGL 2 · Commons
File:Malus domestica 'Cox's Self Fertile' at Myddelton House, Enfield, London, England.jpg
Acabashi · CC BY-SA 4.0 · Commons
File:Apfel 029 Cox Orange (fcm).jpg
Photograph: Frank C. Müller , Frankfurt am Main · CC BY-SA 4.0 · Commons
File:Apfel 030 Cox Orange (fcm).jpg
Photograph: Frank C. Müller , Frankfurt am Main · CC BY-SA 4.0 · Commons
File:Apfel Cox Orange 01 (fcm).jpg
Photograph: Frank C. Müller , Frankfurt am Main · CC BY-SA 4.0 · Commons
File:Apfel Cox Orange 02 (fcm).jpg
Photograph: Frank C. Müller , Frankfurt am Main · CC BY-SA 4.0 · Commons
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Victuallers · CC BY-SA 3.0 · Commons
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Andreas Rother · CC BY-SA 2.5 · Commons
File:Apples and pears (Plate IV) (6220549554).jpg
Bunyard, George. · Public domain · Commons
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Andy / Andrew Fogg · CC BY 2.0 · Commons
File:Blossom on the Cox 2.jpg
Andy / Andrew Fogg · CC BY 2.0 · Commons
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joergens.mi · CC BY-SA 3.0 · Commons
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Varmin · CC BY-SA 3.0 · Commons
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Bahnmoeller · CC BY-SA 3.0 · Commons
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Prosperosity · CC BY 4.0 · Commons
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Unknown author Unknown author · Public domain · Commons
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joergens.mi · CC BY-SA 3.0 · Commons
File:Cox Orange Pippin, Mons-Boubert, Somme, Fr, expo du 29-10-2017 (15).jpg
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File:Cox Orange Pippin.jpg
Richard Kelland · CC BY-SA 2.0 · Commons
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Andreas Rother · CC BY-SA 2.5 · Commons
File:Cox Orange, Mons-Boubert, Somme, Fr, expo du 29-10-2017 (103).jpg
APictche · CC BY-SA 4.0 · Commons
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Henriette Sjöberg (1842–1915) · Public domain · Commons
File:Cox's Orange Pippin (LA) on tree, National Fruit Collection (acc. 2000-008).jpg
National Fruit Collection, Brogdale . · OGL 2 · Commons
File:Cross section of Cox's Orange Pippin (LA), National Fruit Collection (acc. 2000-008).jpg
National Fruit Collection, Brogdale . · OGL 2 · Commons

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