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Ispolinskaja

Quitte · Cydonia oblonga Archiv sne483wq54 ↗ Verlauf

Herkunft
ehemalige Sowjetunion; als Herkunftsregionen werden Russland und die Ukraine genannt
Wüchsigkeit
stark
Wuchsform
aufrecht
Gefährdung
in Baumschulen erhältlich
Ernte
Mitte Oktober – Ende Oktober (10C-10E)
Blüte
mittelfrüh
Genussreife
Mitte Oktober – Ende Januar (10C-01E)
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte Genussreife

Wirtschaftsobst

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

'Ispolinskaja' wächst stark, aufrecht und mittel verzweigt und blüht mittelfrüh mit mittelgroßen, hellrosa Blüten. In den Feuerbrandsichtungen des Lehr- und Beispielsbetriebs Deutenkofen blieb sie nach fünf Feuerbrandjahren gesund und mit geschlossener Laubwand erhalten, mit geringem Kontrollaufwand; die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau führt sie mit „nur geringer Feuerbrandgefährdung“. Auch gegen die Quittenblattbräune (Diplocarpon mespili) gilt sie als relativ robust und leidet darunter weniger als andere Sorten. Die Anfälligkeit für Fleischbräune ist sehr gering, ebenso diejenige für Schalenbräune, Stippe und allgemeine Fäule. Der Ertrag ist mittel bis hoch und regelmäßig; im niederbayerischen Sortenvergleich lieferte sie nach sechs Jahren das beste Gesamtbild, wobei ihre Fruchtdurchmesser von 80–90 mm als optimal für hohe Ernteleistung und maschinelle Verarbeitung (Sortiermaschinen, Waschvorrichtungen, Muser) galten, ohne durch zu großen Durchmesser stärker von Fleischbräune oder Rissigkeit mit Folgefäule betroffen zu sein. Wegen der späten Fruchtreife eignet sie sich eher für warme, geschützte Lagen.

Das feinzellige Fruchtfleisch enthält nur wenige Steinzellen. Geerntet wird spät, beginnend etwa Mitte bis Ende Oktober – in Deutenkofen lag der Erntetermin mit oder sogar kurz nach dem der Apfelsorte 'Braeburn'; die Bayerische Landesanstalt stuft die Pflückreife als mittel ein. Die Früchte lagern bis Ende Januar und zeichnen sich durch gute Verarbeitungs- und Lagereigenschaften aus. Nach Baumschulangaben schmecken sie süßsäuerlich, gut und intensiv aromatisch und sind sogar roh essbar.

Die Frucht ist mittelgroß, etwa 300–550 g schwer bei 80–90 mm Durchmesser. Sie ist breit eiförmig und meist ohne Taille und wird in der niederbayerischen Auswertung als „typisch quittenförmig“ geführt. Die Kelchgrube ist stark ausgebildet und nur gering bis mittel gerippt, die Kelchblätter klein bis mittelgroß; die Stielgrube ist tief und stark berostet. Die Schale verfärbt sich von grün nach gelb (vollreif hellgelb) und ist stark flaumig. Die Sorte stammt aus der ehemaligen Sowjetunion; als Herkunftsregionen werden Russland und die Ukraine genannt. Die Beschreibung beruht im Wesentlichen auf dem Sortensteckbrief nach Monika Schirmer (Fränkisches Quittenprojekt), den Quittenversuchen in Niederbayern des Lehr- und Beispielsbetriebs Deutenkofen (Hans Göding) und den Quitten-Sortenschildern der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau.

Quellen: https://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/iab/dateien/jungbeck_tagung_goeding.pdf · https://www.obstbau-deutenkofen.de/fileadmin/user_upload/Dateien/dateien/Quittenversuche_in_Niederbayern.pdf · https://www.lwg.bayern.de/mam/cms06/landespflege/dateien/250901_a6_quitte_sortenschildchen_bf.pdf · https://shop.obstzentrum.de/quitte-vranja_2 · https://suedflora.de/produkt/quittenbaum-mispelbaum/ispolinskaya-kaufen/ · https://www.clematis-herian.de/shop/quitte-ispolinskaja/

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-24). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

Besonders gute Erträge. Später Erntetermin, etwa wieder der Apfel Braeburn.

Weblinks