obstdoc / Sulinger Grünling
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Sulinger Grünling

Apfel · Malus domestica Archiv v0hwz217n4 ↗ Verlauf

Herkunft
Raum Sulingen, Niedersachsen
Seit
1800
Wüchsigkeit
sehr stark
Gefährdung
in Baumschulen erhältlich
Genussreife
Anfang November – Ende Juni (11A-06E)
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Genussreife

Tafelobst Wirtschaftsobst Mostobst

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Synonyme: Sulinger Grüneke

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Der Sulinger Grünling wächst nach den Angaben der Deutschen Genbank Obst kräftig und braucht viel Platz; auf geeigneten Standorten wird der Baum sehr alt, und er gilt als widerstandsfähig und robust. In der Evaluierung der Genbank trat Schorf an den Blättern mittelstark, an den Früchten dagegen nicht auf, Mehltau nur schwach; NaturaDB stuft die Anfälligkeit für Schorf, Mehltau und Feuerbrand insgesamt als gering ein. Als Standort nennt die Genbank einen nährstoffreichen, ausreichend feuchten Boden, während NaturaDB die Ansprüche an Boden und Klima als gering beschreibt und einen sonnigen Platz mit frischem, durchlässigem Boden sowie Frosthärte bis −28 °C (Klimazone 5) angibt. Die weiße Blüte erscheint von April bis Mai; der Baum wird als gut schnittverträglich beschrieben und bildet Herzwurzeln. Zur Wuchsstärke liegen widersprüchliche Angaben vor: Neben der platzbedürftigen, alt werdenden Wuchsweise der Genbankdaten nennt NaturaDB einen mittelstarken Wuchs von 2–4 m Höhe.

Geerntet wird im Oktober; genussreif sind die Früchte von November bis Juni und im Naturlager bis in den Juli des Folgejahres lagerfähig. Das cremefarbene, feste Fruchtfleisch ist saftig und sehr süß mit leichter Weinsäure – die historische Beschreibung fasst den Geschmack als „mild weinig, etwas vorherrschend süß“ und „nicht gewürzt“ zusammen. Die Deutsche Genbank Obst führt die Sorte als Tafel- und Wirtschaftsapfel; NaturaDB bewertet ihre Eignung für den Frischverzehr wie für die Mostbereitung jeweils als gut.

Die Frucht ist groß, mit gelbgrüner Grundfarbe und roter, teilweise gestreifter Deckfarbe. Das Illustrirte Handbuch der Obstkunde (Band IV, 1862, Nr. 646, Gruppe der Spitzäpfel) beschreibt sie als etwas abgestumpft, ei- bis eiwalzenförmig und stielbauchig, mit geschlossenem Kelch, holzigem, rund 14 mm langem Stiel und glatter Schale, die hellgrün und später gelblich wird und sonnenseits zuweilen einen trübrotbraunen, undeutlich streifigen Anflug zeigt; das Fleisch ist hellgelblichweiß, fein und fest, als Tafelapfel taugt die Frucht darin von Anfang Januar bis Juli. Die Sorte ging als Zufallssämling im Raum Sulingen im niedersächsischen Kreis Diepholz auf, mutmaßlich vor 1800; erstmals erwähnt wurde sie 1831, bei Oberdieck auch unter dem Namen „Sulinger Grüneke“. Sie wird von der Deutschen Genbank Obst als Sorte erhalten und gehört dort molekular zur Gruppe MD_0910.

Quellen: Deutsche Genbank Obst – Passport Sulinger Grünling (PDF) · Deutsche Genbank Obst – Passport Sulinger Grünling (mobile Ansicht) · Obstsortendatenbank (BUND Lemgo) – Sortenporträt 646 Sulinger Grünling (PDF) · NaturaDB – Malus 'Sulinger Grünling' · Naturschutz zum Mitmachen – Sulinger Grünling · Kreiszeitung – Entscheidung für den Sulinger Grünling

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-24). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

Wird sehr groß und alt. #Suchliste

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