obstdoc / Pomme d‘Or
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Pomme d‘Or

Apfel · Malus domestica

Herkunft
Frankreich (vermutlich Normandie)
Wüchsigkeit
mittel
Ernte
Anfang Oktober – Ende Oktober (10A-10E)
Genussreife
1. Oktober – 25. Dezember (10A-12E)

Wirtschaftsobst Mostobst Brennobst

#Stammbildner#Suchliste#Unterlage

Synonyme: Pome d'Or

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Der Baum der 'Pomme d'Or' wächst nach Angaben des Streuobst-Erhaltungsprojekts „1000 Obstbäume für die Frankenalb" mittelstark und gilt als gesund; besondere Ansprüche an Boden- und Klimaverhältnisse werden nicht gestellt, eine Pflanzung bis in mittlere Höhenlagen wird als möglich angegeben (letzteres nur durch eine Baumschulbeschreibung belegt). Bemerkenswert für die Praxis ist, dass die Sorte bis heute auch als Stamm- und Gerüstbildner für Hochstämme verwendet wird, was auf robustes, gut aufbauendes Holz hindeutet. Zu Ertragsverhalten (früh oder spät einsetzend, regelmäßig oder alternierend), Blütezeit, Befruchtungsverhältnissen, Endgröße, Lebensdauer und zur Anfälligkeit gegenüber Schorf, Mehltau, Krebs oder Feuerbrand liegen in den zugänglichen Quellen keine Angaben vor; hier ist die Sorte schlecht dokumentiert.

Geschmacklich ist 'Pomme d'Or' kein Tafelapfel, sondern eine typische bittersüße Cider-/Mostsorte: das Fruchtfleisch wird als mäßig saftig, schwach süß, kräftig herb und leicht bitter beschrieben, die Säure als deutlich hervortretend. Verwendet wird die Sorte entsprechend als Most- bzw. Cidreapfel, in Frankreich zur Cidre-Bereitung, außerdem zu Saft. Die Pflückreife liegt im Oktober; die Früchte lassen sich anschließend etwa bis Weihnachten lagern und verarbeiten.

Pomologisch werden die Früchte als klein bis mittelgroß beschrieben, mit gelber bis goldgelber Schale, teils schwacher sonnenseitiger Röte, dunklen, derben Schalenpunkten und weißem, lockerem Fruchtfleisch; genauere Merkmale (Kelch, Stiel, Berostung, Kernhaus) sind nicht belegt. Als Herkunft wird Frankreich angenommen – vermutlich die Normandie, nach anderer Angabe als Zufallssämling des 18. Jahrhunderts –; im 19. Jahrhundert kam sie zusammen mit weiteren bittersüßen Cidresorten nach Deutschland und ist vor allem in grenznahen Gebieten anzutreffen. Das Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt führt 'Pomme d'Or' mit einem Sortenporträt (Jens Meyer, 2014, Detailtext nur für Mitglieder) und mehreren Reisergebern, darunter Hans-Joachim Bannier. Achtung: Der Name ist mehrfach belegt – die nordamerikanische 'Pomme d'Or' (Québec, vor 1870) ist ein früher, hellgelber Sommerapfel und damit eine andere Sorte; ebenso ist die französische 'Drap d'Or' (Goldzeugapfel, Bretagne, erstmals 1628 bei Le Lectier) trotz ähnlicher Namensbedeutung nicht identisch. Angaben nach 1000obstbaeume.de, ergänzt durch eine Baumschulbeschreibung (biobaumversand) und den Datenbankeintrag des Erhalternetzwerks Obstsortenvielfalt.

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Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (claude-opus-5 + claude-haiku-4-5, 2026-07-26). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

#Suchliste #Unterlage

Weblinks

Auch bei: Bergischer Streuobstwiesenverein

Dokumentierte Bäume (treedoc) 1

Baumtreedoc-IDBongertPositionPflanzjahrKarte
641 YwzrJMGQlS5z Streuobstwiese der Naturschule Aggerbogen B01 1992 Karte

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