Apfel · Malus domestica Archiv wdjxft7tgc ↗ Verlauf
Tafelobst Wirtschaftsobst Dörrobst
Synonyme: Beugelzoete, Bloemzoet, Bloemzoete, Blomzoet, Blomzoete, Goede Zoete, Herfst Bloemzoete, Herfst Sterrenappel, Hollandsche Zoete, Kandij Zoete, Waterzoetje, Zoete Bloemée, Zoete appel
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Der Baum wächst mittelstark bis stark und bildet mit der Zeit einen sehr großen Baum mit feinem, hängendem Holz und einer flachrunden bis breiten Krone. Er kann sehr alt werden. Die Sorte trägt spät ein, liefert dann aber sehr hohe Erträge, auch an älteren Bäumen; Alternanz tritt auf, aber weniger stark als bei vielen anderen süßen alten Apfelsorten. Die Blüte ist spät, wodurch die Blüten kaum spätfrostgefährdet ist; die Sorte ist selbstbefruchtend und liefert sehr gutes Pollen. Wegen ihrer Wuchskraft eignet sie sich praktisch nur für den Hochstamm; auf schwachen Unterlagen (M9) entstehen lange, kahle Triebe mit zu großen, stipenanfälligen Früchten. Der Baum ist im Allgemeinen gesund und kaum anfällig für Schorf (Venturia) und Obstbaumkrebs (Nectria galligena), leidet aber unter Spinnmilben sowie unter Apfelblütenstecher und Apfelsägewespe; er reagiert empfindlich auf Spritzungen. Er gedeiht auf allen Bodenarten, auf Sand, Lehm, Klei und Torf, auch an weniger günstigen Standorten, und bringt auf fettem Tonboden die schönsten Früchte; Wind ist zu vermeiden. Das dünne, schwache Fruchtholz muss regelmäßig ausgelichtet werden, wenn jährlich gute Ernten erster Qualität gewünscht werden. Für Baumschnitt im Dezember geeignet.
Die Früchte werden Ende August bis Anfang September gepflückt; die Genussreife reicht von September bis Anfang Dezember, im Kühlhaus bis Mitte Dezember, ohne Kühlung ist die Haltbarkeit gering. Das Fleisch ist sehr weiß, weich, fein, etwas trocken; die Sorte ist arm an Zucker, aber sehr arm an Säure und schmeckt dadurch süß, als Tafelapfel jedoch nur mittelmäßig. Hervorragend ist sie als Koch- und Backapfel: Sie zerfällt beim Kochen schneller als andere süße Äpfel, eignet sich also für Kompott und Mus, außerdem gut zum Dörren. Wegen der geringen Haltbarkeit und Transportfähigkeit verschwand sie weitgehend aus dem Anbau.
Die Früchte sind klein bis mittelgroß, regelmäßig gebaut, rund bis etwas breiter als hoch. Die weiche, feine Schale ist grünlichgelb, an der Sonnenseite mit roten, manchmal purpurbraunen Streifen; Berostung fehlt oder ist gering, am Baum liegt oft ein feiner Duftbelag. Der Kelch ist geschlossen, spitzblättrig, grau und wollig, in einer flachen, weiten Einsenkung; der Stiel dünn, mittellang, holzig, graubrain, in einer ziemlich tiefen Stielgrube. Das Kernhaus ist breit, mittelgroß, gut mit kleinen, dunkelbraunen Samen besetzt. Die Herkunft ist unbekannt, vermutlich den Niederlanden, dem 19. Jahrhundert und der Provinz Gelderland zuzuschreiben; es ist eine sehr alte, außerordentlich geschätzte Sorte, die vor allem in der Betuwe und um Utrecht verbreitet war und unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg auf der Auktion in Geldermalsen die dritte Stelle der angelieferten Sorten einnahm. Die Angaben folgen Slow Food Niederlande, dem Sortenporträt von Bongerd Grooteveen und der WUR-Fruithof-Beschreibung.
Quellen: Bloemeezoet - Ark van de Smaak, Slow Food Nederland · Bloemeezoet, appelboom - Bongerd Grooteveen · Bloemeezoet Apple - Arca del Gusto, Slow Food Foundation
Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (z-ai/glm-5.3 + deepseek/deepseek-v4-flash, 2026-10-22). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.