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Weißer Trierer Weinapfel

Apfel · Malus domestica Archiv whzyrcy5tg ↗ Verlauf

Der Weiße Trierer Weinapfel ist eine alte Apfelsorte, die 2013 vom VdGBV Saar-RLP zur Streuobstsorte des Jahres gekürt wurde. Ihre sehr säure- und pektinhaltigen Früchte gelten als gutes Mostobst und eignen sich für "Viez" und Gelee. Die Früchte sind sehr kleinfrüchtig; zudem wird die Sorte als Unterlage verwendet.

Gefährdung
vom Aussterben bedroht
Genussreife
Anfang November – Ende Februar (11A-02E)
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Genussreife

#Suchliste#unterlage

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Der 'Weiße Trierer Weinapfel' wächst als Jungbaum stark und aufrecht, lässt mit Beginn der Ertragsphase im Wuchs deutlich nach, weshalb ein regelmäßiger Schnitt als wichtig angesehen wird (Porträt des Verbands der Gartenbauvereine Saarland/Rheinland-Pfalz). Die Sorte gilt als robust und wenig anfällig für Krankheiten und Schädlinge und stellt keine besonderen Ansprüche an den Standort; nach naturadb.de gedeiht sie an sonnigen bis halbschattigen Plätzen auf durchlässigem bis normalem, frischem Boden und ist bis etwa −28 °C winterhart (Klimazone 5). Nach der Befruchtertabelle der BUND-Ortsgruppe Lemgo blüht sie spät, nach Pomiferous ist sie selbststeril und braucht somit Befruchtersorten; zugleich wird sie dort als Pollenspender geführt, unter anderem für den 'Roten Trierer Weinapfel'. Der Baum fruchtet regelmäßig und mit hohen Erträgen, die Einzelfrüchte bleiben dabei klein — ein Massenträger für die Verarbeitung. Als regionaltypische Streuobstsorte wurde sie zur Streuobstsorte des Jahres 2013 im Verbandsgebiet Saarland/Rheinland-Pfalz bestimmt, ist in guten Baumschulen erhältlich und wird in der Erhaltungssammlung der Deutschen Genbank Obst geführt (molekulare Gruppe MD_0379).

Es handelt sich um einen reinen Wirtschaftsapfel: Das säuerliche, saftige, adstringierende Fruchtfleisch ergibt einen hochsäurigen Saft („high acidity“ nach Pomiferous). Hauptsächliche Verwertung sind Saft, Wein bzw. Most und Obstbrand; naturadb.de stuft die Eignung für Most als „sehr gut“ ein und nennt daneben die Verwendung als Kochapfel. Geernet wird spät, etwa Ende Oktober bis Anfang November; nach der Deutschen Genbank Obst reicht die Genussreife von November bis Februar, Pomiferous gibt rund drei Monate Kühllagerung an.

Die Frucht wird im Genbank-Passport als mittel bis groß beschrieben, während Gartenbauvereine, naturadb.de und Pomiferous sie als klein bezeichnen; die Form ist flachrund, die Grundfarbe weißlichgelb bis hellgelb, die Deckfarbe rosarot und orange mit karminroten Streifen, das Fleisch weiß und fest. Herkunft und Abstammung sind unbekannt; die Sorte soll im Raum Trier entstanden sein und wurde erstmals 1895 erwähnt (Deutsche Genbank Obst). Verbreitet ist sie im Raum Trier, in der Eifel, im Hunsrück, in Luxemburg und im Saarland; als Synonyme nennt die Genbank 'Gelber Trierer Weinapfel' und 'Reichelsheimer Weinapfel', Pomiferous hält sie für möglicherweise identisch mit dem alten 'Trierer Weinapfel'. Die Beschreibung beruht vor allem auf dem Genbank-Passport der Deutschen Genbank Obst, dem Sortenporträt des Verbands der Gartenbauvereine Saarland/Rheinland-Pfalz und der Befruchtertabelle der BUND-Ortsgruppe Lemgo; die Behandlung in „Äpfeln und Birnen aus Luxemburg“ (Fondation Hellef fir d’Natur) wird dort als Literatur genannt.

Quellen: Weißer Trierer Weinapfel – Passport (PDF), Deutsche Genbank Obst · Weißer Trierer Weinapfel – Streuobstsorte des Jahres 2013, Verband der Gartenbauvereine Saarland/Rheinland-Pfalz · Befruchtungsverhältnisse der Apfelsorten – BUND-Ortsgruppe Lemgo (PDF) · Weisser Trierer Weinapfel – Pomiferous · Apfel 'Weißer Trierer Weinapfel' – naturaDB

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-24). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

#unterlage #Suchliste

Der ‚Weiße Trierer Weinapfel‘ zeigt ein starkes Jugendwachstum, welches mit zunehmendem Alter deutlich nachlässt.

In der Literatur

Sehr ursprüngliche Mostsorte, sehr kleinfrüchtig, dem heimischen Wildapfel nahestehend, sehr säure- und pektinhaltig, gut für "Viez" und Gelee. Streuobstsorte 2013 (VdGBV Saar-RLP).

Weblinks