Apfel · Malus domestica Archiv gndh5rnd7w ↗ Verlauf
Die Sorte 'Dr. Seeligs Orangenpepping' wurde 1879 in der Bodenseeregion bekannt und ist ein Tafelapfel mit süß-weinsäuerlichem, ananasartigem Aroma. Der Ertrag setzt früh ein, die Früchte halten sich im Lager bis Ende Februar. Der Baum gilt jedoch als anspruchsvoll: er verlangt eine geschützte, nährstoffreiche Lage.
Synonyme: Orangenpepping
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| Baum | treedoc-ID | Bongert | Position | Pflanzjahr | Karte |
|---|---|---|---|---|---|
| A0rVVi7 | Sortenerhaltungskultur Bergheimer Dreieck | G04 | 2023 | Karte |
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Der Baum von 'Dr. Seeligs Orangenpepping' gilt als anspruchsvoll: er verlangt eine etwas geschützte Lage sowie einen nährstoffreichen und ausreichend feuchten Boden. Für schwachwachsende Unterlagen wird die Sorte als geeignet angesehen. Der Ertrag setzt früh ein und wird als befriedigend bzw. normal beschrieben. Die Blütezeit ist mittelfrüh. Die Früchte hängen recht windfest am Baum.
Das Fruchtfleisch ist mürbe und saftig, der Geschmack süß-weinsäuerlich mit kräftigem, ananasartigem Aroma; die Sorte wurde als Tafelapfel geschätzt. Für eine gute Qualität ist der Erntezeitpunkt entscheidend – zu früh wie zu spät geerntete Früchte fallen ab. Die Ernte erfolgt je nach Angabe von Ende September bis Mitte Oktober, die Früchte halten sich im Lager bis Ende Februar.
Die Frucht ist mittelgroß und rundlich bis flachrundlich, so breit wie hoch, mit glatter Schale, gelblichgrüner bis goldgelber Grundfarbe ohne ausgeprägte Deckfarbe und zahlreichen grünen oder bräunlichen Schalenpunkten; der Kelch ist halb offen bis offen, die Kelchgrube klein und feinfaltig, die Kelchhöhle tief trichterförmig, der Stiel lang in kleiner, berosteter Stielgrube, die Kerne groß, die Kernhausfächer leicht offen. Das Fruchtfleisch ist gelblich. Als Herkunftsraum wird die Bodenseeregion genannt, wo die Sorte auch unter dem Namen 'Orangenpepping' geführt wurde. Beschrieben ist sie unter anderem bei Friedrich Lucas, "Die werthvollsten Tafeläpfel und Tafelbirnen", Band I Tafeläpfel (Stuttgart 1893), sowie im Obstatlas der Russischen Kolonie Alexandrowka in Potsdam (2012). Heute ist die Sorte allenfalls selten oder lokal erhalten; das Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt (obstsortenerhalt.de) führt sie auf seiner Suchliste verschollener historischer Obstsorten. (Nach obstgarten.biz und obst-hoffnung.de sowie den Sortenlisten von BUND Lemgo/Lucas 1893 und obstsortenerhalt.de.)
Quellen: Lucas, Friedrich: Die werthvollsten Tafeläpfel und Tafelbirnen, Bd. I Tafeläpfel, Stuttgart 1893 (Sortenliste, BUND Lemgo) · Dr. Seeligs Orangenpepping – Obst Hoffnung
Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-31). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.
Soll sehr empfindlich in allen Dimensionen sein.