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Fey's Rekord

Apfel · Malus domestica Archiv pc8wxf43zg ↗ Verlauf

Fey's Rekord ist ein Apfel aus Meckenheim im Rheinland, der seit 1925 bekannt ist. Die Frucht ist leuchtend scharlach- bis zinnoberrot und purpurviolett angehaucht, schmeckt sehr gut frisch vom Baum und gilt als relativ robust gegenüber Krankheiten. Sie lagert anderthalb bis zwei Monate; die Ernte erfolgt Ende September bis Anfang Oktober, genussreif ist sie von Mitte September bis Anfang Dezember. Für den Anbau im Garten spricht vor allem ihre Robustheit, als Einschränkung bleibt die vergleichsweise kurze Lagerdauer.

Herkunft
Meckenheim, Rheinland
Seit
1925
Wüchsigkeit
mittel
Wuchsform
hochpyramidal
Gefährdung
gefährdet
Ernte
Ende September – Anfang Oktober (09E-10A)
Genussreife
Mitte September – Anfang Dezember (09C-12A)
Wikidata
Q140700889
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte Genussreife

Tafelobst Wirtschaftsobst

Synonyme: Feys Record

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Dokumentierte Bäume (treedoc) 2

Baumtreedoc-IDBongertPositionPflanzjahrKarte
gOxnwdi Sortenerhaltungskultur Bergheimer Dreieck D06 2023 Karte
063 KnTOhr9 Streuobstplantage Spechtsberg O03 2024 Karte

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Fey's Rekord wächst mittelstark und bildet mittelgroße, hochpyramidale, etwas sparrige Kronen mit steil stehenden Leit- und Seitenästen und kurzem Fruchtholz. Der Baum kommt relativ früh in den Ertrag und trägt reich und regelmäßig, wenig alternierend. Die Sorte gilt als robust gegen Schorf, Krebs und Mehltau und ist sehr widerstandsfähig gegen Schädlinge und Frost. Dank Holzfrosthärte gedeiht sie auch in Höhenlagen. Sie ist breit anbaubar, benötigt aber ausreichende Bodenfeuchte und einen nährstoffreichen Boden. Die mittelfrühe Blüte scheint wenig witterungsempfindlich. Ursprünglich wegen des langen, dünnen Stiels nur für Zwergbaumformen empfohlen, kann die Sorte an nicht zu windigen Standorten auch als Hoch- und Halbstamm gepflanzt werden. Bei Hochstamm-Pflanzung ist regelmäßige Schnittpflege nötig, um Kleinfrüchtigkeit und vorzeitiges Vergreisen zu vermeiden.

Die Früchte schmecken weinartig säuerlich-süß, harmonisch und leicht gewürzt bei mittelgutem Aroma. Sie eignen sich als sehr guter Tafel- und Wirtschaftsapfel und liefern besonders gutes Apfelmus; für Strudel sind sie weniger geeignet. Pflückreife: Mitte September bis Anfang Oktober. Genussreif bleiben sie bis Dezember, bei optimaler Lagerung knapp über 0 °C sogar bis in den März.

Die mittelgroße Frucht (etwa 55–64 mm hoch, 50–59 mm breit) ist ziemlich regelmäßig abgestumpft eiförmig bis teils kugelig. Die glatte, matt glänzende Schale zeigt unter einem leuchtenden, verwaschenen Scharlachrot mit purpurviolettem Hauch und streifiger Zeichnung nur wenig von der hell- bis wachsgelben Grundfarbe. Der Stiel ist auffallend lang und dünn, die Stielbucht tief und kaum berostet; der Kelch geschlossen in flacher, leicht gerippter Grube. Das Fruchtfleisch ist gelblichweiß, feinzellig, mittelfest und saftig. Die Sorte wurde um 1925 von der Baumschule Christian Fey in Meckenheim bei Bonn als Findling aus dem Nachlass des Obstzüchters Diedrich Uhlhorn jr. in den Handel gebracht und gehört zur Familie der Taubenäpfel. Nach anfänglicher Beachtung in internationalen Obstsortenwerken geriet sie später weitgehend in Vergessenheit. Nach H.-J. Bannier, dem Austria-Forum/Arche Noah sowie obstsortenerhalt.de.

Quellen: Fey's Rekord – Bergischer Streuobstwiesenverein · Feys Rekord – obstsortenerhalt.de · Fey's Record – Nach der Arbeit, Obsttafel Nr. 282 · Feys Rekord – Kompetenzzentrum Obstbau-Bodensee

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-17). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

In der Literatur

Der Apfel ist optisch besonders ansprechend und sehr gut frisch vom Baum zu essen. Dank seines rel. schwachen Wuchses hervorragend für Hausgärten geeignet. Reife September

Baum mittelstark bis schwach wachsend, relativ robust gegenüber Krankheiten.

Weblinks