Birne · Pyrus communis Archiv t4e7mc2khg ↗ Verlauf
Das Goldschwänzchen ist eine alte Birnensorte aus dem Bergischen Land bzw. Rheinland, die seit 1842 bekannt ist. Die kleinfrüchtigen, graubraunen Früchte mit goldgelbem Stielansatz reifen bereits Anfang bis Ende August und werden als würzige, süße Tafelbirne direkt in diesem Zeitraum genossen; für die Mostbereitung sind sie wegen der geringen Säure zu flach. Der Baum trägt früh, wächst jedoch triploid bedingt stark, wird großfrüchtig und eignet sich nicht als Befruchter für andere Sorten.
Tafelobst Wirtschaftsobst
#BergischeLokalsorte#triploid
Synonyme: Gouldsterzken
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| Baum | treedoc-ID | Bongert | Position | Pflanzjahr | Karte |
|---|---|---|---|---|---|
| IBKPPgh | Sortenerhaltungskultur Bergheimer Dreieck | E10 | 2023 | Karte | |
| 100 | KnzOvMr | Streuobstplantage Gartenfeld | C15 | 2024 | Karte |
| 371 | NpYNZVI | Streuobstplantage Gartenfeld | HH07 | 2025 | Karte |
| 7gvgr | Karte |
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Das Goldschwänzchen ist eine alte Birnensorte aus dem Bergischen Land bzw. dem Rheinland, die bereits 1842 erwähnt wurde. Es handelt sich um eine regionale Lokalsorte, die heute nur noch in Sortenerhaltersammlungen zu finden ist.
Die Früchte reifen im August und sind direkt genussreif; es handelt sich um eine Sommerbirne, bei der Pflück- und Genussreife zusammenfallen. Die Sorte wird als Tafel- und Wirtschaftsobst verwendet, eignet sich also sowohl zum Frischverzehr als auch zur Verarbeitung.
Der Baum zeigt eine mittlere Wuchsstärke. Darüber hinausgehende Angaben zu Wuchsform, Gesundheit, Standortansprüchen, Ertragsverhalten oder zur pomologischen Fruchtbeschreibung sind in öffentlich zugänglichen Quellen nicht belegt.
Quellen: Die Sorte ist im Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt mit mehreren Akzessionen dokumentiert und in den LVR-Handbüchern „Lokale und regionale Obstsorten im Rheinland" (2012 und 2017) als rheinische Lokalsorte geführt. Eine ausführliche pomologische Beschreibung existiert bei obstsortenerhalt.de (Jan Bade, 2014), ist aber nur für Mitglieder einsehbar.
Quellen: LVR-Netzwerk Kulturlandschaft – Lokale und regionale Obstsorten im Rheinland – neu entdeckt (2017)
Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-17). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.
Vermutlich #triploid #BergischeLokalsorte siehe Bergische Lokalsorten. War fast verloren.
Geht sehr früh in den Ertrag.
Beschrieben in "Lokale und Regionale Obstsorten im Rheinland".
Das Goldschwänzchen ist eine sehr alte bergische Obstsorte, die bereits 1842 in Pflanzlisten erwähnt wird. Die Sorte war nie häufig und es ist nur dem Zufall zu verdanken, dass sie überhaupt noch erhalten ist. In den 1970er Jahren wurden Reiser in den Reisermuttergarten in Bonn geliefert. Die Altbäume sind inzwischen alle abgestorben. Eine Feuerbrandinfektion im Jahr 2009 vernichtete zudem den Bestand im Reisermuttergarten. Lediglich auf zwei Jungbäumen in Düsseldorf blieb die ursprüngliche Sorte erhalten und konnte in der Folgezeit wieder etwas verbreitet werden. Die würzige Tafelbirne wird bereits früh im August geerntet und ist etwa zwei Wochen später genussreif. Frucht: kleinere, graubraune, süße Birne mit goldgelben Stielansatz.