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Jägers Renette

Apfel · Malus domestica Archiv qr36twchr8 ↗ Verlauf

Jägers Renette ist eine alte Apfelsorte aus Heerlage bei Aachen, die seit 1877 bekannt ist. Sie gilt als anspruchslos und gedeiht in jedem Boden, ohne empfindlich zu sein. Die großen Früchte von etwa 90 mm Breite und 80 mm Höhe werden Mitte Oktober geerntet und reifen nach der Lagerung ab Anfang Dezember bis Ende April. Das feine, saftreiche, mürbe Fruchtfleisch ist reinettenartig gewürzt, vorwiegend weinig und angenehm süß.

Herkunft
Heerlage bei Aachen
Seit
1877
Wüchsigkeit
stark
Ernte
Mitte Oktober (10C)
Genussreife
Anfang Dezember – Ende April (12A-04E)
Wikidata
Q140700902
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte Genussreife

Tafelobst Wirtschaftsobst

Synonyme: Jaeger's Reinette

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Dokumentierte Bäume (treedoc) 2

Baumtreedoc-IDBongertPositionPflanzjahrKarte
GXC0ldQ Sortenerhaltungskultur Bergheimer Dreieck D02 2023 Karte
548 sTGyLhq Streuobstplantage Rommelshard D04 2025 Karte

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Der Baum wächst kräftig und trägt sehr gut. Er kommt in jedem Boden fort und gilt als nicht empfindlich. Die 8. Versammlung Deutscher Pomologen zu Potsdam empfahl die Sorte 1877 zur Erziehung als Horizontal-Cordon.

Das Fruchtfleisch ist fein, saftreich und mürbe, von edlem, reinettenartig gewürztem, etwas vorherrschend weinigem, dabei angenehm süßem Geschmack. Die Genussreife liegt zwischen November und März/April. Die Sorte eignet sich gleichermaßen als Tafel- und Wirtschaftsapfel.

Die Frucht ist groß (etwa 90 mm breit, 80 mm hoch), flachkugelförmig, oft mit ungleichen Hälften. Die glatte, wenig glänzende Schale ist grün, später grünlichgelb bis gelb, sonnenwärts zuweilen mit leicht rötlichem Anflug; gelegentlich treten Rostanflüge und Warzen auf. Das Fruchtfleisch ist hellgelblich bis grüngelblichweiß. Die Sorte wurde von Jäger in Heerlage bei Aachen erzogen und 1877 erstmals erwähnt. Sie fand Aufnahme in die wichtigen pomologischen Werke des späten 19. Jahrhunderts, darunter Engelbrechts „Deutschlands Apfelsorten" (1889) und Oberdiecks „Illustrirtes Handbuch der Obstkunde".

Nach Engelbrecht (1889), Oberdieck (Illustrirtes Handbuch der Obstkunde) und der Deutschen Genbank Obst.

Quellen: Engelbrecht – Deutschlands Apfelsorten – Jägers Renette · Deutsche Genbank Obst – Jägers Renette · Obstsortendatenbank – Jägers Renette

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-17). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

Weblinks