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Verlauf: Nimmermür

Zur Sorte

Fassung 4 · 17.08.2026, 21:09

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Name
Nimmermür
Herkunft
Kreis Heinsberg (Rheinland)
Seit
1829
Wüchsigkeit
mittel
Gefährdung
stark gefährdet
Wikidata
Q140700910
Verwendung
Wirtschaftsobst
Namen
Nimmermür (kanonisch)
Weblinks
https://www.deutsche-genbank-obst.de/passport/pdf?id_passport=3393
https://obstsorten.pomologen-verein.de/obst-art/26576.html
Notiz
[Nimmermür auf obstdoc](https://obstdoc.foxel.org/sorte/wqezrkwq0r/)
In der Literatur
Verlangt feuchten Boden, sonst anspruchslos, der Baum wächst anfangs stark, dann mittelstark und sehr gesund. Die Sorte stammt möglicherweise aus Frankreich, die weiteren Namen Französischer Sauer oder Franse Sure deuten darauf hin. In der Literatur wird von einer ersten Anpflanzung der Sorte um 1840 durch den Botaniker Joseph zu Salm-Reifferscheidt-Dyck im Park seines Wohnbesitzes bei Jüchen im Rhein-Kreis Neuss berichtet. Die Sorte wurde nach 1840, vom Niederrhein ausgehend, überall verbreitet und ist daher überregional anzutreffen. In Schwaben wurden bisher nur einzelne Bäume gefunden. Der stark säuerliche Wirtschaftsobst ist sehr lange lagerfähig und wird erst nach längerer Lagerung milder. Die Früchte sind sehr druckfest. Die Bäume sind starkwücsig, gesund und sehr ertragsstabil. > Traditionelle Sorte im nördlichen RLP. Frucht bleibt lange fest und saftig (Nimmermür = nicht mürbe werdend).

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