obstdoc / Fassung 4
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Verlauf: Adersleber Kalvill

Zur Sorte

Fassung 4 · 23.08.2026, 21:36

Namen geändert von obstdoc-suggest (obstdoc-suggest)

Name
Adersleber Kalvill
Herkunft
Klostergut Adersleben bei Oschersleben (Sachsen-Anhalt), Sämling des Weißen Winterkalvills
Wüchsigkeit
mittel
Wuchsform
breit-pyramidal bis flachkugelig
Ernte
10C-10E
Blüte
mittelfrüh
Genussreife
10C-02E
Wikidata
Q356438
Verwendung
Wirtschaftsobst
Schlagwörter
#unterlage
Namen
Adersleber Kalvill (kanonisch)
Adersleber (synonym)
Adersleber Calvill (synonym)
Lichthardsapfel (synonym)
Weblinks
https://bergischer-streuobstwiesenverein.de/adersleber-kalvill/
http://www.obstsortendatenbank.de/adersleber_kalvill.htm
Notiz
#unterlage [Adersleber Kalvill auf obstdoc](https://obstdoc.foxel.org/sorte/19mn59c25r/)
In der Literatur
> Wuchs: Kräftiges Wachstum im Jugendstadium, das aber infolge der frühen Fruchtbarkeit bald nachlässt._ Krone: Breit-pyramidal bis flachkugelig_ Aeste: Leitäste hängen leicht_ Schnitt: Der Baum sollte regelmäßig geschnitten werden, damit seine Früchte gleichmäßig ausgebildet werden. Die Augen treiben gerne aus, deshalb können die Seitenäste lang geschnitten werden_ Fruchtholz: dünn und kurz_ Windfest? Ja_ Ernte/Ertrag: Früh einsetzend, hoch und regelmäßig_ Besonderheit: Der Adersleber Kalvill gilt als die erste erfolgreiche Kreuzung zweier Kalvillsorten: dem Gravensteiner und dem Weißen Winterkalvill. So erinnert der mild beerenartige Geschmack auch an den Weißen Winterkalvill._ Aufgrund der Klimaerwärmung kann die Apfelsorte Adersleber Kalvill jetzt auch in den nördlicher gelegenen deutschen Mittelgebirgen angebaut werden._ (Rolf Meyer) > Der Adersleber Kalvill hat weißlich gelbe, aromatische Früchte, bis Februar/März lagerbar. Baum schwach bis mittelstark wachsend, anfällig für Obstbaumkrebs u. Schorf, nur auf lockeren Böden und an gut durchlüfteten Standorten. (H. P. Bannier)

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